Pontevedra zwischen Monte Aloia, Rías Baixas und Kultur
Unterkünfte in Pontevedra
Die Provinz Pontevedra verbindet Berglandschaften mit der Küste der Rías Baixas und Aussichtspunkten rund um die Rías. Auch kulinarisch besitzt sie ein klares Profil: Meeresfrüchte sind besonders bekannt; dazu wird der für die Region typische Albariño gereicht, der im Mittelpunkt der Weinstraße Rías Baixas steht.
File:Torre de San Saturniño, Cambados, Pontevedra, España, 2015-09-23, DD 29.jpg
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur
Der Monte Aloia war der erste Naturpark Galiciens. Er umfasst 746 Hektar und bietet Ausblicke auf die Täler des Miño und des Louro. Am Monte Aloia besteht die Zyklopenmauer Muralla Ciclópea aus großen, mörtellosen Steinen. Sie ist 2.250 Meter lang und umschließt die obere Hochebene des Alto de San Xiao.
Zur Küstenlandschaft gehört die Playa de A Lanzada mit mehr als zwei Kilometern weißem, feinkörnigem Sand. An diesem Strand befindet sich der intertidale Komplex Umia-O Grove, ein Feuchtgebiet mit ornithologischem Interesse. Die Playa de A Lanzada eignet sich außerdem für Wassersport.
In der näheren Umgebung von Pontevedra befinden sich das Museum A formiga no carreiro, das Museum Centro Arqueolóxico da Caeira und das Denkmal Xardín de Casto San Pedro. In der Umgebung liegen außerdem das Denkmal Combarro's Cross, der Strand Praia de Cesantes sowie die Berge A Peneda und Monte Acibal. Im weiteren regionalen Umfeld von Pontevedra befindet sich der Aussichtspunkt Mirador de A Pastora.
Kultur und Geschichte
Die mittelalterliche Burg von Soutomaior aus dem 12. Jahrhundert ist eine befestigte Anlage mit doppeltem Mauerring, einem Turm und einem daran angebauten Palast. Combarro wurde 1972 zum historisch-künstlerischen Ensemble erklärt. Der Ort verfügt über mehr als sechzig Hórreos, von denen dreißig direkt am Meer stehen, und kann zu Fuß erkundet werden.
Im Sarmiento-Gebäude des Museo de Pontevedra befinden sich ein zweigeschossiger Kreuzgang und eine steinerne Treppe aus dem Jahr 1722. Die befestigte Siedlung Castrolandín stammt aus der späten Eisenzeit und war zwischen dem 4. und 1. Jahrhundert v. Chr. bewohnt. Die Kapelle A Lanzada ist ein romanischer Bau vom Beginn des 13. Jahrhunderts.
Baiona war 1493 nach der Ankunft der Karavelle Pinta der erste Ort Europas, der die Nachricht von der Entdeckung Amerikas erhielt. Das Fest A Arribada findet dort jedes Jahr statt, erinnert an die Ankunft der Pinta im Jahr 1493 und besitzt den Status „Internationales touristisches Interesse“. In der Provinz Pontevedra sind außerdem A Rapa das bestas de Sabucedo und die Romería Vikinga de Catoira als Feste mit dem Status „Internationales touristisches Interesse“ ausgewiesen. Das Fest des Albariño-Weins in Cambados besitzt ebenfalls diesen Status.
Wege und besondere Orte
Der Camino del Sudeste – Vía de la Plata ist als neuntägige, 212,3 Kilometer lange Route mit neun empfohlenen Etappen ausgewiesen. Er kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd begangen beziehungsweise befahren werden. Auf dem Weg nach Santiago verläuft er durch Dozón, Lalín, Silleda und A Estrada.
Die öffentliche Thermalquelle A Burga wurde 1881 errichtet; ihr Wasser tritt mit etwa 50 °C aus zwei Löwenköpfen aus. Berg, Küste, historische Anlagen, Museen, Feste und regionale Spezialitäten prägen dabei unterschiedliche Seiten der Provinz Pontevedra.
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