Vigo: Cíes-Inseln, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Vigo
In Vigo begegnen sich die Mündung der Ría de Vigo, die Cíes-Inseln, historische Gebäude und Viertel, Museen, Strände sowie Wege an der Küste und in den Bergen. Das Spektrum reicht vom MARCO und Vigo Vello bis zum Museo do Mar de Galicia und zur Villa Romana de Toralla. Küste, Stadtgeschichte und aktive Wege liegen dabei in unterschiedlichen Facetten nebeneinander.
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Foto: Jolly Janner via Wikimedia Commons, Public domain
Küste und Natur
Das Cíes-Archipel liegt an der Mündung der Ría de Vigo. Es ist seit 1980 als Naturpark ausgewiesen, seit 1988 als Vogelschutzgebiet ZEPA und seit 2014 als besonderes Schutzgebiet ZEC Illas Cíes. An der dem Ozean zugewandten Westseite verbinden sich Steilküsten mit mehr als 150 Metern Höhe mit den Stränden der Ría-de-Vigo-Seite im Osten. Die beiden Küstenseiten prägen den unterschiedlichen Charakter der Inseln sichtbar. In den Badebereichen der Cíes-Inseln sind Tauchen und Schnorcheln möglich. Zu den Inseln gehören außerdem Ruinen von Klöstern, Castros, Pökelfabriken und Lagerhäuser der Carabineros.
Kultur und Geschichte
Das MARCO, Museo de Arte Contemporánea de Vigo, befindet sich im ehemaligen Gefängnis- und Gerichtsgebäude von Vigo aus dem Jahr 1880. Eine Fußgängerpromenade und eine Treppe verbinden das Gebäude mit den rückwärtigen Straßen und seiner Umgebung. So treffen am MARCO das historische Bauwerk und die heutigen Wege durch das Stadtviertel unmittelbar aufeinander.
Vigo Vello umfasst barocke Gebäude und volkstümliche Architektur. La Reconquista versetzt das historische Viertel von Vigo an einem Wochenende pro Jahr ins 19. Jahrhundert. Während der Veranstaltung wird der historische Bereich zu einem Freiluftmarkt des 19. Jahrhunderts mit kostümierten Soldaten, Fischern und Bauern. Historische Architektur und das zeitlich begrenzte Fest gehören damit zu zwei unterschiedlichen Ausdrucksformen des alten Vigo.
Das Museo do Mar de Galicia präsentiert die Geschichte der Fischereitätigkeit in Vigo, einschließlich Fischerei, Muschelsammeln, Aquakultur und Methoden zur Konservierung. Im Aquarium werden die wichtigsten Ökosysteme zwischen dem eigenen Museumskai und der Steilküste der Cíes-Inseln gezeigt. Salinae ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Museum, Aquarium und Salinae verbinden dabei maritime Geschichte, Küstenökosysteme und einen eigens ausgewiesenen Aspekt der Zugänglichkeit.
Wege und Bewegung
Der Jakobsweg durch Vigo bietet sowohl eine bequeme, flache Küstenroute als auch eine etwas wildere und höher gelegene Binnenroute durch die Berge rund um die Stadt. Je nach Küsten- oder Binnenroute ist er etwa 20 Kilometer lang. Die beiden Strecken unterscheiden sich damit in Landschaft und Höhenlage, während ihre Länge je nach gewählter Route ungefähr bei diesem Wert liegt. Der Parque de Castrelos verfügt über einen markierten Trainingsparcours und zahlreiche Laufstrecken.
Die Villa Romana de Toralla bietet zwei Rundgänge: einen visuellen Außenrundgang mit Informationstafeln zum Fundort und einen Rundgang zwischen den Überresten der Villa. Sie stammt aus dem 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. Die Rundgänge verbinden die sichtbare Anlage mit ihrer archäologischen Umgebung und machen die verschiedenen Bereiche des Fundorts auf getrennten Wegen zugänglich.
Strand und Freiräume
Der Strand von Samil verfügt über drei Schwimmbecken, Basketballplätze, eine Rollschuhbahn, kostenlose Parkplätze, Restaurants, Cafés und Grünflächen. So umfasst der Strandbereich neben dem Baden auch Sportflächen, gastronomische Angebote und begrünte Freiräume.
Weitere Orte
Weitere Ziele der Region sind: Costoia, Sieiro, Mondariz, Rodeiro, Ponte Caldelas, Lantañón, A Illa De Arousa und Meis.
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