Zum Inhalt

Vilaboa: Rías, Jakobsweg und Kultur

Unterkünfte in Vilaboa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Vilaboa verbindet weite Ría-Blicke, historische Wege und eine ungewöhnlich dichte Folge von Spuren aus Vergangenheit und Gegenwart. Der Miradoiro de Cotorredondo liegt auf 550 Metern Höhe und bietet Ausblicke auf die Rías von Vigo, Pontevedra und Arousa sowie auf die Ensenada und die Insel San Simón. Im Erholungsgebiet Cotorredondo verlaufen klar angelegte Wege; außerdem gibt es dort zahlreiche Quellen, Kinderspielplätze, Tische und Grillstellen. Der Park umfasst archäologische Fundstätten aus dem Megalithikum und der Bronzezeit, darunter Grabhügel und Petroglyphen.

File:Casa da Cultura de Riomaior (Cobres, Vilaboa).jpg File:Casa da Cultura de Riomaior (Cobres, Vilaboa).jpg Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Wege

Der Lago de Castiñeiras ist mit dem portugiesischen Küstenweg des Jakobswegs verbunden. Das Gebiet am See ist leicht zugänglich, im Allgemeinen jedoch wegen seines vollständig natürlichen Charakters nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich. Der Abschnitt des Jakobswegs in Vilaboa ist 3,5 Kilometer lang. Durch die Pfarrgemeinden Figueirido und Bértola führt der Weg außerdem an der 1617 errichteten Capela de Santa Marta vorbei.

Auch am Río Maior liegen Wege mit unterschiedlichen historischen und landschaftlichen Motiven. Die Route am Río Maior umfasst die Fervenza de Tras do Río sowie kleinere Wasserfälle nahe dem Beginn und dem Ende des Weges. Der Sendeiro dos Muíños de Riomaior ist ein PR-G-Weg, der 35 Mühlen zwischen der Casa da Cultura de Río Maior und der Mühle von Miguel Lois in Bartáns erschließt. Die Mühlen bewahren Steinmauern, Mühlräder, Mühlenböden und Wasserversorgungssysteme.

Der Rundweg PR-G 103 Sendeiro dos Petroglifos de Cobres beginnt in Areeiros und führt durch einen Wald, in dem Petroglyphen beiderseits des Weges liegen; außerdem gibt es einen Abzweig zum Mirador de Acuña. Der Ausgangspunkt ist von der N-550 über die N-554 und die Abzweigung nach Areeiros in Cobres erreichbar.

Salinen und Handwerk

Der Komplex der Salinas do Ulló besteht aus zwei aneinandergrenzenden rechteckigen Becken, die unter Nutzung einer natürlichen Bucht am inneren Ende der Ría angelegt wurden. Die Salzproduktion wurde dort Anfang der 1720er-Jahre eingestellt. In Paredes ermöglichen die Mauern der Salinas do Ulló einen einfachen Zugang zur Ensenada de San Simón. In der ehemaligen Granxa das Salinas sind die Überreste einer Kapelle sowie eines monumentalen granitenen Herds mit Abzugshaube erhalten. Der Forno Caleiro de San Adrián wurde 1936 eröffnet und war bis in die 1960er-Jahre in Betrieb.

Anzeige

Archäologie und Geschichte

Die Xunta de Galicia führt Mámoa do Rei beziehungsweise Chan de Castiñeiras in Vilaboa als archäologische Zone. Mámoa do Rei ist ein stark beschädigtes Ganggrab innerhalb eines drei Meter hohen Grabhügels. Gemeinsam mit den Fundstätten im Park Cotorredondo stehen hier Grabhügel, Petroglyphen und weitere Zeugnisse des Megalithikums und der Bronzezeit in engem thematischem Nebeneinander.

Weitere Orte

Weitere Orte in dieser Auswahl sind Costoia, Carballal, Donsión, Redondela, Vila De Cruces, A Lama, Cequeliños und Duxame.

Feste und Gezeiten

Das Entroido de Cobres gilt als der einzige traditionelle Karneval in Galicien, bei dem die Hauptfiguren keine Masken tragen. Es wird seit dem 18. Jahrhundert gefeiert, mit Ausnahmen während der Jahre des Spanischen Bürgerkriegs und im Jahr 2021. Die traditionelle Corrida do Galo findet am Karnevalsdienstag statt, nachdem Madamas und Galáns mit traditioneller Musik und Tänzen in das Festgelände eingezogen sind. In der Ensenada de San Simón werden bei den Gezeiten Flächen freigelegt, die reich an Muscheln und anderen zweischaligen Schalentieren sowie an Wasservögeln sind.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.