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Caldas de Reis: Pilgerweg, Thermaltradition und romanische Baukunst

Unterkünfte in Caldas De Reis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Camino Portugués verläuft durch die Gemeinde Caldas de Reis. Die Etappe von Caldas de Reis nach Padrón ist 18,8 km lang, mittelschwer und dauert schätzungsweise 4 Stunden und 45 Minuten. In Caldas de Reis wird die Ponte de Bermaña als einer der wichtigsten Anziehungspunkte der Gemeinde bezeichnet. So verbindet sich der Wegverlauf mit einem benannten Bauwerk im Ort.

File:Umia River by Caldas de Reis, Galicia, Spain-1.jpg File:Umia River by Caldas de Reis, Galicia, Spain-1.jpg Foto: Iago Pillado via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Camino Portugués und Brücken

Zur baulichen Geschichte des Weges gehört auch die Ponte da Baxe. Sie ist eine zivile Kulturerbebrücke in Caldas de Reis und liegt am Camiño Portugués da costa sowie am portugiesischen Jakobsweg, dem Cammino Portoghese. Die unterschiedlichen Bezeichnungen verweisen auf die Einbindung der Brücke in mehrere Benennungen des portugiesischen Jakobswegs. Der konkrete Etappenabschnitt und die beiden Brücken bilden damit einen eigenständigen Themenbereich rund um den Camino Portugués.

Thermaltradition und Kirchen

A fonte das burgas ist ein Brunnen aus dem Jahr 1881, der mit der Thermaltradition von Caldas de Reis verbunden ist. Zwei Ausläufe sind mit Löwenköpfen verziert. Auch die Kirchen des Ortes bewahren unterschiedliche historische Spuren. Die Igrexa de Santa María de Caldas de Reis wurde in mehreren Etappen romanisch rekonstruiert. Ihr ältester Teil ist ein rechteckiger romanischer Apsisbereich mit kunstvoll gearbeiteten Kapitellen. Das Hauptportal stammt aus dem späten 12. Jahrhundert; in sein Tympanon ist ein Lamm eingemeißelt.

Die Igrexa de Santo Tomás de Caldas de Reis wurde unter Verwendung von Resten des Torre de Doña Urraca errichtet. Brunnen, Portal, Apsis und wiederverwendete Turmreste stehen jeweils für konkrete Elemente der Ortsgeschichte, ohne in einem einzigen Bauwerk aufzugehen.

Park und Carballeira

Die Carballeira de Caldas de Reis besteht aus mehr als 200 jahrhundertealten Eichen, die in Reihen angeordnet sind. Das Ensemble aus Park und Carballeira von Caldas de Reis wurde 1962 als Paraje Pintoresco, als besonders malerischer Landschaftsbereich, ausgewiesen. Damit sind sowohl die Baumstruktur als auch der historische Ausweisungsstatus des Ensembles überliefert.

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Weiteres regionales Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Caldas de Reis befindet sich der Pazo de Rubiáns als Palast. Das Museo do Ferrocarril und Dispara Xestión Cultural sind dort jeweils als Museen eingeordnet. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegt die Serra do Xiabre als Berg. Für die Küstenlandschaft stehen Playa Vilagarcía und Praia Canelas, die jeweils Strände sind.

Zu den weiteren benannten Zielen gehören der Mirador Faro das Luas als Aussichtspunkt und Castelo da Lua als Burg. Die regionalen Bezüge reichen damit von einzelnen Bauwerken und Museen bis zu Berg, Stränden, Aussichtspunkt und Burg, wobei jeder Ort seine eigene Bezeichnung und Einordnung behält.

Weitere Orte

Weitere Orte aus diesem übergeordneten Bereich sind Porriño, Catoira, A Guarda, Viladesuso, Nigoi, Coiron, Fornelos und Sanxenxo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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