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Ribadulla: Pazo, Kameliengarten und romanische Kirche

Unterkünfte in Ribadulla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ribadulla und seine historischen Schauplätze

Ribadulla verbindet mehrere klar unterscheidbare historische und kulturelle Schauplätze. Im Zentrum stehen der Pazo de Santa Cruz de Ribadulla, die Kirche San Mamede de Ribadulla, die Fuente da Coca in Santa Cruz de Ribadulla und die Feste von San Mamede de Ribadulla. Zusammen führen diese Motive von Gartenkunst und Baugeschichte über ein ungewöhnliches Brunnenmotiv bis zu religiösen und örtlichen Traditionen. Wenn Sie einen Urlaubsort über konkrete Kulturthemen kennenlernen möchten, können Sie Ribadulla deshalb aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Themen lassen sich getrennt erkunden und ergeben gemeinsam eine vielseitige Orientierung für einen Aufenthalt.

File:Estación de Vedra-Ribadulla (1).jpg File:Estación de Vedra-Ribadulla (1).jpg Foto: Jorjum via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Pazo, Renaissance-Struktur und Kamelien

Der Pazo de Santa Cruz de Ribadulla ist als „Bien de Interés Cultural“ ausgewiesen. Der Standort des Pazo de Santa Cruz de Rivadulla in Ortigueira in der Pfarrei Santa Cruz de Rivadulla wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von Juan Ibáñez de Mondragón ausgewählt. Die Bauarbeiten am Pazo de Santa Cruz de Ribadulla im 17. Jahrhundert, die Andrés Ibáñez de Mondragón beim Werkstattbetrieb von Domingo de Andrade in Santiago in Auftrag gab, verliehen dem Ensemble seine Renaissance-Struktur. Der Garten des Pazo umfasst mehr als 700 Kamelien-Sorten. Am Pazo verbinden sich damit Standortgeschichte, architektonische Entwicklung und eine bemerkenswerte Kamelienvielfalt in einer gemeinsamen historischen Erzählung.

San Mamede de Ribadulla: romanische und barocke Schichten

Die Kirche San Mamede de Ribadulla geht auf die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Ihre romanische Architektur zeigt sich unter anderem an einem doppelten Mittelbogen mit Blendarkaden. Die Kapitelle sind mit Blättern und ineinander verschlungenen Tieren verziert. Aus dem 18. Jahrhundert stammen die barocken Haupt- und Rosenkranzaltarretabel. In San Mamede stehen damit romanische Architekturmerkmale neben barocker Ausstattung, darunter der doppelte Mittelbogen, die Blendarkaden und die verzierten Kapitelle.

Die Fuente da Coca und ihr ungewöhnliches Motiv

Ein anderes historisches Detail liegt in Santa Cruz de Ribadulla: Die Fuente da Coca ist ein barocker Brunnen aus dem 17. Jahrhundert. Seine Drachenfigur besitzt einen menschlichen Körper und hält zwei Köpfe unter den Armen. Die Darstellung bringt eine eigentümliche, bildhafte Note in die Ortsgeschichte und gibt dem Brunnen ein eigenes kulturelles Thema neben den Bau- und Gartenmotiven des Pazo. Gerade solche markanten Einzelheiten machen die Orientierung in Ribadulla abwechslungsreich, weil sich neben großen Ensembles auch ungewöhnliche Gestaltungselemente einordnen lassen.

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Feste und Jakobsweg-Bezug

San Mamede de Ribadulla prägt auch der Festkalender. Das Fest San Blas wird dort am Sonntag nach dem 3. Februar gefeiert. Die Patronatsfeiern von San Mamede de Ribadulla finden am 7. und 8. August statt. Das Fest der Aguardiente findet im Mai in San Mamede de Ribadulla statt. Diese drei Termine verteilen die örtlichen Traditionen über verschiedene Monate und geben der Jahresplanung konkrete Anhaltspunkte, ohne die Feste auf einen einzigen Anlass zu reduzieren. Die Kirche San Mamede de Ribadulla wird dem Jakobsweg Camino de Invierno zugeordnet.

Weitere Orte im gemeinsamen Zielgebiet

Wenn Sie Ribadulla mit weiteren Orten im gemeinsamen Zielgebiet verbinden möchten, finden Sie hier Baiona, A Guarda, A Escardia, Ponteareas, Mos, San Bieito, O Hío und Outeiriño.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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