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Catoira: Torres de Oeste, Flusswege und Romaría Vikinga

Unterkünfte in Catoira

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Festungsgeschichte und Flusslandschaft

Die beiden erhaltenen Türme der Torres de Oeste gehören zur vorromanischen Bauphase des Castellum Honesti, das im 9. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Das CACTO ist ein Interpretationszentrum zur Geschichte der Torres de Oeste und ihrer strategischen Lage an der Mündung des Ulla. Zahlreiche prähistorische Gravuren aus der Bronzezeit sind auf Granitfelsen erhalten. Vom Miradoiro Ruta Xacobea an der Avenida Mirador da Ría sind die Mündung des Ulla in die Ría de Arousa und ein großer Teil des einzigen maritimen Kreuzwegs der Ruta Xacobea do Mar de Arousa e Río Ulla zu sehen.

File:Catoira, Abalo 02-02.JPG File:Catoira, Abalo 02-02.JPG Foto: P.Lameiro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Historische Spuren und Flussmühlen

Die Lagoa de Pedras Miúdas entstand im Becken eines ehemaligen Steinbruchs und wurde 2008 als Espacio Natural de Interés Local (ENIL) ausgewiesen. An den Ufern des Flusses Catoira befinden sich 45 Bachmühlen. Die Gezeitenmühle Muíño do Cura, auch Muíño de Mareas oder Muíño de Machón genannt, liegt an der Mündung des Flusses Catoira und ist über einen Fußweg mit dem Ulla-Uferweg verbunden. Die drei Namen bezeichnen dabei dieselbe Mühle.

Wege am Río Catoira und Ulla

Die Wanderroute entlang des Río Catoira und des Rego de San Cibrán ist 11 km lang und führt von der Kapelle San Cibrán bis zum Ulla. Ihr Verlauf führt von bewaldeten oberen Abschnitten durch fruchtbare Täler und entlang von Auwäldern. Der Paseo Fluvial do Ulla ist ein etwa drei Kilometer langer Fußweg, der das Gebiet des Flussstrands mit den Torres de Oeste verbindet und durch Feuchtgebiete bis in Richtung Valga weiterführt. Zugleich ermöglicht dieser Weg, zu Fuß einen Abschnitt der Ruta Xacobea do Mar de Arousa e Ulla zurückzulegen. Der Camino Natural der ökologischen Routen des Flusses Catoira besteht aus zwei jeweils etwa drei Kilometer langen Routen entlang der Flüsse San Cibrán und Catoira. Er führt durch Auwald und an alten, teilweise von dichter Vegetation verborgenen Mühlen vorbei. Die Verläufe führen damit durch Wald, Tal, Auwald und Feuchtgebiete.

Romaría Vikinga

Catoira feiert seit 1961 die Romaría Vikinga, ein Fest, das an die Rolle des Ortes als Bewacher des Schatzes der Kathedrale von Santiago und als strategischen Verteidigungspunkt gegen Wikingerinvasionen erinnert. Die Romaría Vikinga findet in der ersten Augustwoche statt; am Sonntagvormittag wird an den Torres de Oeste eine Wikingerlandung dramatisiert. In der Woche vor dem Fest gehört ein Freilufttheaterstück im Gelände der Torres de Oeste zum Programm, an dem rund 200 Einwohner der Gemeinde mitwirken. Zur Romaría Vikinga gehören außerdem ein mittelalterlicher Markt sowie Verkostungen von Miesmuscheln und lokalem Wein.

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