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Meis zwischen Klöstern, Wasserfällen und Albariño-Weinbergen

Unterkünfte in Meis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klöster und romanische Bauwerke

Meis in Galizien verbindet romanische Sakralgeschichte mit Wegen an Flüssen, Wasserfällen und Albariño-Weinbergen. Das Kloster von Armenteira wird erstmals 1162 namentlich in offiziellen Dokumenten des Zisterzienserordens erwähnt. Die Geschichte des Ortes zeigt sich außerdem an kleineren Bauwerken: Die Capela de Mosteiro ist eine romanische Kapelle, deren Inschrift am Triumphbogen das Baujahr 1150 nennt. Zunächst gehörte sie zu einem Benediktinerkloster, ab dem 16. Jahrhundert dem Orden der Johanniter.

File:Meis, Nogueira (San Vicente), Campo da Feira 01-01b.jpg File:Meis, Nogueira (San Vicente), Campo da Feira 01-01b.jpg Foto: Lameiro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auch die Igrexa de San Martiño de Meis stammt aus der Romanik. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet; aus dieser Zeit sind das Hauptportal und die Mauern des Kirchenschiffs erhalten. An der Atriumsmauer befinden sich Baldaquine aus dem 15. Jahrhundert, die einen Brunnen einfassen. So liegen in Meis unterschiedliche Zeugnisse kirchlicher Bau- und Ortsgeschichte nahe beieinander.

Wege am Wasser und zu den Mühlen

Der PR-G 172 Ruta do Río Chanca folgt dem Fluss Chanca bergauf bis zum Kloster A Armenteira. Sein letzter Abschnitt führt zu den Ländereien des Klosters und weiter bis ins Ortszentrum. Die Route Fervenzas do Rego da Armenteira umfasst eine untere Gruppe der Mühlen von Barrantes und eine obere Gruppe der Mühlen von Serén. Der Weg zu den Fervenzas do Rego da Armenteira ist ausgeschildert, sodass die Mühlengruppen als eigener Schwerpunkt dieser Route erkennbar bleiben.

Zur Fervenza de Arcos gelangt man vom Erholungsgebiet über einen Abstieg zum Fluss. In San Tomé de Nogueira besteht die Fervenza de Arcos aus mehreren niedrigen Kaskaden über Granitfelsen. Die Fervenza do Rego de San Salvador liegt neben einer Mühle am Bach San Martiño. Damit führen die Wasserwege durch verschiedene Landschaftsbilder, von Flussläufen und Felsen bis zu den historischen Mühlen.

Der PR-G 170 Ruta da Pedra e da Auga beginnt in der Gemeinde Meis und verläuft auf einem schmalen Weg parallel zum Fluss Armenteira abwärts. Dabei gibt es einige schwierige Passagen. Diese Angabe gehört zur Planung einer Wanderung ebenso wie die konkrete Wegführung: Der schmale Verlauf und die schwierigen Abschnitte prägen den Charakter der Route.

Radrouten mit Blick auf die Rías

In Meis gibt es ein Mountainbike-Zentrum, von dem aus Radtouren geplant werden können. Die Radroute Monte da Escusa gilt als Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad und bietet Ausblicke auf die Rías de Pontevedra und de Arousa. Der PR-G 171 Ruta do Río San Martiño führt am Hang des Monte A Escusa entlang, von dem aus die Ría de Arousa zu sehen ist. Sein letzter Abschnitt verläuft durch Albariño-Weinberge und Maisfelder. Entlang des PR-G 171 wechseln der Blick auf die Ría de Arousa und der Weg durch Albariño-Weinberge und Maisfelder.

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Mehr zu O Mosteiro.

Für den Kreuzgang des Monasterio Cisterciense de Armenteira gelten Zeiten von 8 bis 21 Uhr; im Winter reichen sie bis zum Tageslichtende.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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