Estacas: Wolfsfang, Chozos und Granitkirche
Unterkünfte in Estacas
Estacas zeigt einen eigenständigen Charakter zwischen historischer Alltagskultur, sakraler Architektur und Berglandschaften. Der doppelte Wolfsfang Foxo dos Lobos, die alten Chozos, die Igrexa de Santa María das Estacas und der relativ reife Wald an den Ufern des Flusses Alén und seines Nebenflusses Río da Portela do Foxo geben dem Ort konkrete Anlaufpunkte für eine Reise mit Interesse an Geschichte, Natur und Bewegung.
File:Fornelos de Montes, Santa María das Estacas, igrexa.jpg
Foto: HombreDHojalata via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wolfsfang und Chozos: Spuren des ländlichen Lebens
Der Foxo dos Lobos befindet sich in Bustelos innerhalb der Pfarrgemeinde Estacas, in Chan de A Anduriña. Er wurde zum Schutz des Viehs vor Wolfsangriffen errichtet. Bei Estacas ist der Foxo dos Lobos ein doppelter Wolfsfang und gilt als einzigartig in Europa. In seiner Nähe liegt die Neveira da Chan da Anduriña in Ruinen: 80 Meter südöstlich des Wolfsfangs besitzt sie einen kreisförmigen Grundriss mit einem Durchmesser von mehr als 12 Metern.
Auf dem Gemeinschaftsberg von Estacas befinden sich mehr als vierzig alte Chozos, Hilfsbauten für Hirten. Die Chozos de As Estacas sind seit 1550 nachweisbar; möglicherweise reichen sie weiter zurück. Damit begegnen Ihnen in Estacas nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch erhaltene Bezüge zur früheren Nutzung der Berglandschaft.
Wald, Bergbuschland und Ausblicke
An den Ufern des Flusses Alén und seines Nebenflusses Río da Portela do Foxo wächst ein relativ reifer Wald. Das Bergbuschland von As Estacas bietet geschützten Arten wie der Seoane-Viper und der Wiesenweihe Lebensraum. Die Petroglyphen von Coto do Raposo befinden sich auf einem Felsvorsprung mit eindrucksvollen Ausblicken über das Tal des Flusses Couñago.
Vía Mariana und Wege durch die Landschaft
Die Vía Mariana beginnt an der Santa María de Estacas in Fornelos de Montes und führt von dort über den Camino de Difuntos zur Pontella del Río Couñago und zum Ponte Anceu. Der Abschnitt der Vía Mariana ab Estacas bietet Ausblicke auf den Río Parada. Die Petroglyphen von Coto do Raposo erreicht man von Estacas über die PO-255 in Richtung Covelo, über die Gegend von Couñago und anschließend über eine unbefestigte Piste in den Berg. Dabei wird der Río Couñago überquert; nach etwa 750 Metern bei Couñago wird abgebogen.
Kirche und Andachtsort
Die Igrexa de Santa María das Estacas ist eine aus behauenen Granitquadern errichtete Kirche mit einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. Ihre Fassade besitzt eine Nische mit einem Bild der Santa María und ein Oculus. In As Estacas befindet sich außerdem das Peto de ánimas das Estacas, ein geschlossenes Andachtsheiligtum in der Mauer eines privaten Gebäudes.
Historische Orientierung in der Umgebung
Die Neveira da Chan da Anduriña lag 1,7 Kilometer von dem Weg entfernt, der von Covelo und O Ribeiro nach Fornelos de Montes und Pontevedra führte.
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