Codeseda: Wege, Wasserfälle und Geschichte in Galizien
Unterkünfte in Codeseda
Codeseda in Galizien spricht Reisende an, die Natur und Geschichte miteinander verbinden möchten. Ein markantes Zeugnis ist die Kirche San Xurxo de Codeseda: Sie besitzt eine fünfeckige Chorscheitelpartie, ein rippengewölbtes Chorhaupt, einen geraden Abschnitt mit Tonnengewölbe und Kapitelle mit pflanzlicher, von Santiago de Compostela beeinflusster Dekoration. Auch die Ortsgeschichte reicht weit zurück. Im Jahr 1124 übertrug König Alfonso VII Codeseda an Munio Pérez Tacón; 30 Jahre später erscheint dieselbe Kirche in einer Aufzeichnung von Papst Anastasius IV. als Nonnenkloster. Der Cruceiro da Feira in Codeseda stammt aus dem späten 18. Jahrhundert.
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Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (User:Lmbuga|lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wege, Fluss und Wasserfälle
Der 30,30 Kilometer lange Rundweg PR-G 197 verläuft überwiegend durch die Pfarreien San Xurxo de Codeseda und San Lourenzo de Sabucedo in der Gemeinde A Estrada. Er führt durch Flussbereiche mit einheimischen Wäldern und Mittelgebirgslandschaften, die den Wildpferden als Lebensraum dienen; diese Wildpferde nehmen an der Rapa das Bestas von Sabucedo teil. Wer die Strecke anders einteilen möchte, kann sie in zwei Etappen von 13 und 17 Kilometern aufteilen; eine Variante beginnt bei A Grela und führt nach Codeseda hinunter. Die beiden Etappen und die Variante beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, den PR-G 197 in die eigene Tagesplanung einzuordnen. In der Pfarrei Codeseda liegt die Fervenza de Insuela, ein Wasserfall mit weiteren Wasserfällen flussabwärts. Der Fluss Umia durchquert die Pfarrei Codeseda auf einer Länge von etwa 6 Kilometern. Bei der Fervenza das Quintas überwindet der Flusslauf auf einem Abschnitt von etwa 400 Metern rund 100 Höhenmeter und bildet eine Abfolge kleiner Wasserfälle.
Camino und Ziele im Umfeld
Auf dem Camino de Santiago de la Geira Romana y de los Arrieros entfallen im Gemeindegebiet von A Estrada 32 Kilometer; die beiden letzten Etappen führen nach Codeseda und in die Stadt A Estrada, wo alle Dienstleistungen vorhanden sind. In der Umgebung von Codeseda befindet sich Dispara Xestión Cultural, ein Museum. Ebenfalls in der Umgebung liegen die Igrexa de San Paio und die Iglesia de Santa María de Aguiones; beide sind Kirchen. Im weiteren regionalen Umfeld von Codeseda ist der Pazo de Maindo ein Palast. Der Monte Gesteiras und der Monte Acibal sind dort Berge. Als Aussichtspunkte im weiteren regionalen Umfeld von Codeseda gelten der Mirador do Monte Lobeira und der Mirador Faro das Luas.
Mühlengruppen und Landschaft
Ein weiterer Blick auf die lokale Kulturlandschaft ergibt sich bei 42 Mühlanlagen-Gruppen, die derzeit im Zusammenhang mit Codeseda lokalisiert sind; viele davon befinden sich in Ruinen. Drei liegen an der Grenze zur Pfarrei Sabucedo bereits auf deren Gebiet, werden aber einbezogen, weil sie den Einwohnern von Vilaboa gehören.
Wenn Sie anschließend weitere Orte erkunden möchten, finden Sie hier A Xesteira, Ramil, Vilagarcía, Sieiro, Valga, Cerdedo, Cambados und Pontecesures.
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