Plasenzuela: Archäologie, Landschaft und El Bosque de To
Plasenzuela liegt in einer flachen Landschaft auf granithaltigem Gelände, aus dem sich einige Hügel erheben. Der Ort verbindet diese Landschaft mit Kirchenbau, Archäologie, Museumskultur und dem Erlebnis El Bosque de To. Wenn Sie für Ihre Spanienreise einen Ort mit verschiedenen Zeitschichten und kulturellen Aktivitäten suchen, finden Sie hier mehrere eigenständige Themen.
Archäologische Spuren rund um Plasenzuela
Auf dem Cerro de la Horca in Plasenzuela befinden sich verschiedene archäologische Überreste. Auch die Brandnekropolen El Romazal I und El Romazal II liegen im Gemeindegebiet von Plasenzuela. El Romazal II wird in das 3. Jahrhundert v. Chr. datiert, während El Romazal I auf das Ende des 2. beziehungsweise den Anfang des 1. Jahrhunderts v. datiert wird.
Die ausgegrabenen Nekropolen von El Romazal geben Aufschluss über religiöse Vorstellungen, soziale Organisation und keltische Einflüsse auf die protohistorischen Bewohner des Castros. Damit reicht das archäologische Interesse von einzelnen Überresten am Cerro de la Horca bis zu den historischen Fragen, die mit El Romazal verbunden sind.
Natur, Kunst und Legenden im El Bosque de To
El Bosque de To befindet sich an der CC-27.3 bei Kilometer 1,5 in Plasenzuela. Ein selbstgeführter Besuch umfasst eine illustrierte Karte mit Erläuterungen zu den Legenden und dauert ein bis zwei Stunden. Dabei verbinden sich Kunst und Natur mit den Mythen und Legenden der Extremadura.
El Bosque de To bietet außerdem geführte Besuche auf Wegen an, bei denen Legenden der extremaduranischen Mythologie erzählt werden. Ausflüge gibt es für Schulen, Institute und organisierte Gruppen; geführte Besuche sind auch für Familien geeignet. Die natürlichen Wege weisen Steigungen, Felsblöcke und unebene Abschnitte auf und sind daher für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich. Zum landschaftlichen Rahmen gehören Steineichenwälder, mediterrane Natur und historische Landschaften.
Ortsgeschichte im Museo Plasenzuela
Das Museo Plasenzuela befindet sich in der ehemaligen Cámara Agraria des Ortes Plasenzuela. Die Dauerausstellung informiert über die Ethnografie und Geschichte des Ortes. Gezeigt werden unter anderem der Mechanismus der alten Rathausuhr aus dem frühen 20. Jahrhundert sowie traditionelle landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge, die von Einwohnern Plasenzuelas gestiftet wurden.
Die Dauerausstellung behandelt die ersten Bewohner des Ortes und den Fundplatz Cerro de la Horca. Sie umfasst archäologische Keramikreste aus dem Spätneolithikum (5. Jahrtausend v. Chr.) und der Romanisierung; die zeitliche Darstellung reicht bis in die Neuzeit. Im Museo Plasenzuela finden außerdem Wechselausstellungen, Vorträge, Veranstaltungen zu Poesie und Kunst, Workshops sowie touristische und kulturelle Aktivitäten statt.
Kirche und festliche Termine
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Plasenzuela wurde im 15. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert umgestaltet. Die Wallfahrt Cruz de Mayo wird am ersten Sonntag gefeiert. Die Patronatsfeste zu Mariä Himmelfahrt in Plasenzuela finden vom fünfzehnten bis siebzehnten August statt.
Anreise nach Plasenzuela
Von Cáceres aus führt die Anfahrt über die A-58 in Richtung Trujillo bis zur Ausfahrt 21 und anschließend über die CC-333 in Richtung Plasenzuela. Von Trujillo aus verläuft die Anfahrt über die A-58 in Richtung Cáceres bis zur Ausfahrt 21; danach führt sie ebenfalls über die CC-333 in Richtung Plasenzuela.
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