Valdastillas – Wandern, Wasser und Ortsgeschichte
Wandern
In Valdastillas beginnt und endet der Sendero SL-CC 32 Cascada del Caozo, ein 7,0 Kilometer langer Rundwanderweg. Seine Rundform verbindet den Ausgangs- und Endpunkt im Ort zu einem klar umrissenen Wegverlauf. Die Angabe von 7,0 Kilometern gibt Ihnen einen konkreten Rahmen, wenn Sie die Wanderung zeitlich und vom Umfang her einordnen möchten. Zugleich bleibt der Weg durch seinen Ausgangs- und Endpunkt in Valdastillas räumlich eindeutig zugeordnet.
Radfahren
Für Fahrradtouren führt eine Route des Centro BTT Valle del Jerte bergab über den Puente de los Molinos nach Valdastillas. Dort überquert sie die Garganta Bohonal an einer malerischen Stelle am Fuß eines Wasserfalls. Eine weitere Route des Centro BTT Valle del Jerte erreicht den natürlichen Badesee von Valdastillas und durchquert anschließend den Ort nahe der Kirche. Der bergab führende Verlauf, die Querung am Wasserfall, der Badesee und die Kirche geben den beschriebenen Radstrecken konkrete Landschafts- und Ortsbezüge. Damit unterscheiden sich die beiden Routen in den ausdrücklich genannten Wegpunkten und Landschaftselementen, ohne dass ihre Verläufe vermischt werden.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de Santa María de Gracia wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Ihr Turm bietet über das Valle del Jerte hinweg einen Blick bis nach Plasencia. Die Bauzeit ordnet das Gotteshaus zeitlich ein, während der Turm den Blick über das Tal bis zur Stadt erweitert. Beim Verlassen von Valdastillas in Richtung Cabrero kommen Sie zur Ermita del Humilladero. In ihr befindet sich eine barocke Skulptur des Cristo de la Victoria aus dem 17. Jahrhundert. So stehen an den beiden Sakralbauten unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander: die Errichtung der Kirche und die spätere barocke Skulptur.
Weitere Orte
Weitere Orte in derselben Auswahl sind Guijo De Coria, Piornal, Ruanes, Casas Del Monte, El Torno, Carcaboso, Santibáñez El Bajo und Valdelacasa de Tajo.
Wasser und Ortsbilder
Im oberen alten Viertel von Valdastillas liegt die Charca oder Chorrera, ein ständig wasserführender Ort. Früher diente sie zum Waschen der Därme bei der Schlachtung und zugleich als Waschplatz. Ihre Lage im oberen alten Viertel ordnet die Wasserstelle innerhalb Valdastillas ein, während ihre frühere Nutzung einen konkreten Einblick in die Ortsgeschichte gibt. Der Ort verbindet damit ein heute wasserführendes Element mit einer klar benannten früheren Funktion.
Die städtische Schwimmbadanlage von Valdastillas verfügt über Einrichtungen, die an die Mobilität der Nutzer angepasst sind. In Valdastillas gibt es außerdem Fassadenmurals, die 2023 im Rahmen des Programms Muro Crítico der Diputación Provincial geschaffen wurden. Das Entstehungsjahr macht sie zu einem jüngeren Ortsbild-Element neben den älteren Bau- und Geschichtsbezügen. Die angepassten Einrichtungen und die datierten Murals ergänzen die historischen Orte um zwei unterschiedlich einzuordnende Gegenwartsbezüge.
Eine Fußgängerbrücke ermöglicht den Blick auf die Cascada de Marta. An der Garganta Bohonal gibt es ein natürliches Badebecken, das zum Baden genutzt wird. An der Garganta Marta können Besucher den Betrieb des Lagar de Tío Alicio beobachten. Fußgängerbrücke, Badebecken und Lagar liegen dabei an jeweils benannten Wasserorten und eröffnen unterschiedliche Beobachtungs- und Nutzungsmöglichkeiten.
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