Fresnedoso De Ibor – Tal, Geologie und Kulturerbe

Talraum zwischen Wasserläufen und Bergzügen

Fresnedoso de Ibor liegt in einem kleinen Tal, das vom Fluss Ibor und den Bächen Fresnedoso und Torneros gebildet wird. Zur Umgebung gehören zerklüftete Gebirgszüge wie die Sierras de Torneros, Gallega und Pimpollar. Die einheimische Vegetation umfasst mediterranen Wald mit Steineichen und Korkeichen sowie Buschwerk aus Zistrosen und Ginster.

Geologie am Contacto Metamórfico

Der Geositio Contacto Metamórfico de Fresnedoso dient der geologischen Bildungsarbeit und veranschaulicht den Kontaktmetamorphismus an Granitbatholithen. Er ist von der EX-118 über die lokale Straße CC-79 in Richtung Fresnedoso de Ibor erreichbar. Über die EX-118 und die lokale Straße CC-79 führt die Zufahrt in Richtung Fresnedoso de Ibor; der Abstellplatz liegt am Eingang des aufgegebenen Straßenabschnitts. Bei Kilometer 2,2 liegt die Kontaktzone zwischen plutonischen Gesteinen, darunter den Graniten von Bohonal de Ibor, und metamorphen Schiefergesteinen. Am Eingang eines aufgegebenen Straßenabschnitts können Sie Ihr Auto abstellen und die Gesteine entlang dieses Abschnitts beobachten.

Eine anspruchsvolle Rundradroute

Die 32 Kilometer lange, körperlich anspruchsvolle Rundradroute „Por los Ibores“ beginnt in Castañar de Ibor, führt über die verlassene Siedlung La Avellaneda nach Fresnedoso de Ibor und kehrt über den Collado de Aguas Frías zurück. Der Rundkurs verbindet dabei Castañar de Ibor, die verlassene Siedlung La Avellaneda, Fresnedoso de Ibor und den Collado de Aguas Frías miteinander in einer beschriebenen Abfolge. Die Route erreicht den Ort und verlässt Fresnedoso de Ibor über die Calle Benito Pérez Galdós in südöstlicher Richtung. Sie ist nicht ausgeschildert; für die Orientierung werden der Download der GPX-Datei oder die Navigation mit Outdooractive empfohlen.

Spuren von der Vorgeschichte bis ins 16. Jahrhundert

Die frühesten Belege menschlicher Präsenz im Gebiet von Fresnedoso de Ibor stammen aus dem Neolithikum und umfassen Äxte sowie sogenannte Donnersteine. Der Castro von Fresnedoso de Ibor, eine befestigte Siedlung, gilt als gutes Beispiel für die indigenen Kulturen der Iberischen Halbinsel. Die Iglesia de San Antonio Abad stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Kapellen, Brückenrest und örtliche Tradition

Die Ermita de San Matías wurde nach fortschreitendem Verfall vor Kurzem vollständig wiederaufgebaut; sie ist San Matías und der Virgen de Guadalupe gewidmet. Die Kapelle liegt westlich der Siedlung an einem Ort namens La Herguijuela. Die Ermita de San Bartolomé befindet sich am Molino de Doña Adelaida in der Sierra de San Bartolomé. Sie ist ein Mauerwerksbau mit Granitverstärkungen an den Ecken des Apsisbereichs. Von der alten Brücke über den Ibor ist neben der Straße nach Bohonal de Ibor nur noch ein einzelner Pfeiler erhalten. Las Candelas, auch La Candelaria genannt, ist mit Fresnedoso de Ibor verbunden.

Weitere Ziele für Ihre Spanienreise: Tornavacas, Cambrón, Collado, Abadía, Barrado, Santa Ana, Zorita, Bohonal De Ibor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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