Tornavacas entdecken: Wanderwege, Natur und Geschichte

File:Tornavacas.jpg File:Tornavacas.jpg Foto: Mentxuwiki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Tornavacas ist Ausgangspunkt der PR-CC 1 Ruta de Carlos V, eines markierten, 28 Kilometer langen Linearwanderwegs in der Gemeinde Tornavacas. Die Route beginnt im Ort auf etwa 860 Metern Höhe und führt zunächst am linken Ufer des Flusses Jerte abwärts. Sie durchquert das Naturschutzgebiet Reserva Natural de la Garganta de los Infiernos und führt durch vielfältige Naturlandschaften. Ergänzend bietet der Rundwanderweg PR-CC 3 Minas del Wolframio eine 13,5 Kilometer lange Strecke.

Weitere Ziele: Herreruela, Carbajo, Calzadilla, Las Casiñas Altas, Jerte, Barrado, Navatrasierra, Herguijuela

Wandern

Der PR-CC 3 Minas del Wolframio führt an der ehemaligen Mine Santa Ana vorbei. Sichtbar sind dort die Überreste einer Mühle beziehungsweise Erzzerkleinerungsanlage sowie die Wohnhäuser des Aufsichtspersonals und des Schreibers. Der Mirador del Monte de la Cruz ist über einen etwa 2,5 Kilometer langen Spaziergang auf dem ersten Abschnitt dieses Wanderwegs von der oberen Ortslage Tornavacas aus erreichbar. So verbindet die Route historische Spuren des Wolframabbaus mit einem Aussichtspunkt.

Natur

Ein großer Teil des Naturschutzgebiets Reserva Natural Garganta de los Infiernos liegt im Gemeindegebiet von Tornavacas. In der Reserva Natural Garganta de los Infiernos sind sichtbare Spuren glazialer Erosion, zahlreiche Wasserfälle und Kaskaden sowie große, in den Fels ausgewaschene Wasserbecken zu finden. Das Centro de Interpretación de la Reserva Natural de la Garganta de los Infiernos befindet sich im ehemaligen Hospital de Pobres und widmet sich der Transhumanz sowie den Ökosystemen des Hochgebirges.

Die Reserva Regional de Caza La Sierra weist vielfältige Ökosysteme mit Greifvögeln des Hochgebirges und Steinböcken auf. Nahe der Mündung der Garganta de San Martín liegt die Ruine der Ermita de Santa María; von dort reichen die Ausblicke auf eine landschaftlich und ökologisch vielfältige Umgebung.

Kultur

Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción in Tornavacas ist überwiegend barock gestaltet und beherbergt Altaraufsätze aus dem 16. und 17. Jahrhundert. 1982 wurde sie als Bien de Interés Cultural anerkannt. Im C.I.R.V. Las Cárceles in den ehemaligen Gefängnisräumen der Villa werden Besucher empfangen, betreut und orientiert.

Zu den historischen Bauwerken gehören außerdem die mittelalterliche Brücke Puente Cimero, die die Überquerung des Flusses Jerte ermöglicht, und die La Puentecilla, eine Brücke aus dem 18. Jahrhundert über den Fluss der Garganta del Cubo. Die Picota ist ein Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das mit dem historischen Villazgo-Titel von Tornavacas verbunden ist.

In der Calle Real de Abajo steht die Casa de Juan Méndez Dávila, ein Renaissancehaus, in dem Kaiser Karl V. während seiner Reise nach La Vera im November 1956 eine Nacht verbrachte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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