Ladrillar: Hurdische Architektur und Berglandschaften
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Foto: Luis Rogelio HM via Wikimedia Commons, CC BY 2.5
Ladrillar liegt an einem Hang inmitten von Bergen, die mit Kiefern, Kastanienbäumen und Eichen bewachsen sind. In der Umgebung ziehen sich Bäche durch die Landschaft; dazu gehören natürliche Becken, darunter Becken am Fluss Ladrillar. So verbindet der Ort ein ausgeprägtes Bergbild mit Wasserläufen und kleinen Badestellen. Die Ruta La Antigua verbindet Ladrillar und Aceitunilla und beginnt in Ladrillar. Wer diesen Weg wählt, kann die beiden Orte auf einer Route miteinander verbinden und zugleich von Ladrillar aus starten.
Landschaft und Wege
Auf der Verea del Risco Gordo führt der Weg durch Landschaften mit Kiefern, Steineichen und Erdbeerbäumen. Dabei werden drei Bäche überquert; außerdem bietet die Strecke einen Panoramablick auf Cabezo. Die Bachquerungen und der Blick auf den Ort sind damit feste Bestandteile des Wegverlaufs und geben der Wanderung unterschiedliche Landschaftseindrücke. Der Berg La Hastiala befindet sich in der Umgebung von Ladrillar und ergänzt dieses Bild um einen weiteren markanten Punkt des näheren Umfelds.
Wasser und Natur
Der Charco de la Olla liegt nahe der Gemeinde Ladrillar an der Brücke. In den warmen Monaten nutzen Einheimische und Touristen den natürlichen Ort als Erholungsort. Die jahreszeitliche Nutzung ordnet dieses Ziel klar den warmen Monaten zu. In Las Mestas, einem zur Gemeinde Ladrillar gehörenden Weiler, gibt es weitere natürliche Becken. Sie entstanden durch den Zusammenfluss der Flüsse Batuecas und Ladrillar. Die Becken in Las Mestas haben damit eine klar benannte landschaftliche Entstehung und stehen in direktem Zusammenhang mit den beiden Flüssen.
In Las Mestas steht außerdem der Árbol Singular Enebro de Las Mestas, ein geschützter Einzelbaum. Der zur Gemeinde Ladrillar gehörende Weiler beherbergt damit neben den natürlichen Becken auch einen markanten Baum mit einer Höhe von 14 Metern. Die Schutzstellung und die genaue Höhe machen den Baum als einzelnes Naturmerkmal von den Becken und den Flussläufen unterscheidbar.
Kultur und Ortsbild
Der alte Ortskern von Ladrillar wird zur Besichtigung empfohlen; dort fügen sich Bögen, Durchgänge und traditionelle hurdische Häuser in die Landschaft ein. Das Ortsbild zeigt Architektur nicht nur als einzelne Gebäude, sondern als Teil des Hangs und seiner Wege. Ein besonders geschlossenes historisches Ortsbild zeigt Riomalo de Arriba. Die Außenortschaft gilt als eines der besten Beispiele hurdischer Volksarchitektur und wurde aus Schiefer, Schiefergestein, Erde und Holz errichtet.
Das architektonische Ensemble bildet eine kompakte Siedlung mit steilen, gewundenen und häufig sehr schmalen Gassen, die sich an das Gelände anpassen. In Riomalo de Arriba, einer zu Ladrillar gehörenden Außenortschaft, befindet sich das Centro de Interpretación e Información de Las Hurdes in einem typischen Haus der traditionellen hurdischen Architektur. Das Zentrum behandelt lokales Handwerk, Gastronomie, Feste und Architektur. Erschlossen wird es in einem geführten Rundgang, der durch Ausstellungstafeln ergänzt wird. Dadurch verbindet der Besuch die Betrachtung eines typischen Hauses mit einer thematischen Darstellung regionaler Lebens- und Baukultur.
Geografische Einordnung
Die Kirche Parroquia San Isidoro befindet sich im weiteren regionalen Umfeld von Ladrillar.
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