Casillas De Coria – Ruta de los molinos und Dehesas
File:Ermita de San Blas y plaza en Casillas de Coria.jpg
Foto: Hovallef via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Casillas de Coria verbindet die lokal so genannte Ruta de los molinos mit einer Landschaft aus Dehesas, Steineichen und dem Río Alagón. Die Route kann in Casillas de Coria besucht werden. Das Gemeindegebiet wird vom Río Alagón bewässert und ist von weitläufigen Dehesas mit Steineichen bedeckt. Zum Gemeindegebiet gehören außerdem Flächen des Schutzgebiets ZEPA Canchos de Ramiro y Ladronera. Naturraum, Wasserlauf und die benannte Route bilden damit die landschaftlichen Bezugspunkte des Ortes.
Natur und Landschaft
Die Ruta de los molinos setzt einen konkreten Akzent für Spaziergänge und Wanderungen, während die Dehesas den ländlichen Charakter des Gemeindegebiets bestimmen. Die weitläufigen Flächen mit Steineichen gehören ebenso zum Landschaftsbild wie der Río Alagón, der das Gebiet bewässert. Mit der ZEPA Canchos de Ramiro y Ladronera kommt ein Schutzgebiet hinzu, das Flächen innerhalb des Gemeindegebiets umfasst. Die verschiedenen Landschaftselemente stehen nicht für voneinander losgelöste Schauplätze, sondern gehören zum räumlichen Gefüge von Casillas de Coria.
Kultur und Geschichte
Zu den örtlichen Bauwerken gehört die Kirche Nuestra Señora de Almocobar mit ihrem quadratischen Turm. Der Turm ist eine örtliche Sehenswürdigkeit und kann besichtigt werden. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Almocóbar stammt aus dem 16. Jahrhundert. In der Ermita de San Blas befindet sich das Bildnis des örtlichen Schutzpatrons. Sakrale Gebäude, einzelne Bauteile und das Patronatsbild geben den religiösen Traditionen des Ortes konkrete Anknüpfungspunkte.
Auch die Geschichte weist über das Gemeindegebiet hinaus: Über Jahrhunderte war die Geschichte von Casillas de Coria mit der Geschichte der Stadt Coria verbunden. Zum lebendigen kulturellen Ausdruck gehören außerdem die Jotas casillanas, traditionelle Tänze von Casillas de Coria. Bei internationalen Kulturbegegnungen wurde Casillas de Coria von Folkloregruppen aus Kenia, Mexiko, Kolumbien und Indonesien besucht. Lokale Tanztradition und internationale Folkloregruppen erscheinen damit als zwei unterschiedliche Bestandteile des kulturellen Lebens.
Feste und Jahreslauf
Mehrere Feste und Bräuche sind mit festen Terminen verbunden. Das Fest zu Ehren von San Blas wird am 3. Februar gefeiert. Für San Cristóbal findet am letzten Sonntag im April eine Romería statt. Die Feier zu Ehren der Virgen de Almocóbar findet am 15. August statt. Chaquetía wird am 1. November gefeiert. Die Termine verteilen die religiösen und traditionellen Anlässe über verschiedene Monate des Jahres.
Für die Fiestas de San Ramón war außerdem ein mehrtägiger Zeitraum vom 27. bis 31. August 2026 angesetzt. Dieses Fest liegt damit zeitlich nahe bei der Feier zu Ehren der Virgen de Almocóbar am 15. August, gehört aber zu einem eigenen Festanlass. Der Festkalender umfasst somit einzelne Gedenktage, eine Romería, einen Brauch im November und einen mehrtägigen Termin im August.
Ortsleben
Zum öffentlichen Ortsleben gehört eine kommunale öffentliche Lesestelle am Plaza Mayor 1. Sie ergänzt die religiösen Bauwerke, die traditionellen Tänze und die festlichen Termine um eine kommunale Einrichtung im Ortszentrum. Die Folkloregruppen aus Kenia, Mexiko, Kolumbien und Indonesien erweitern den kulturellen Rahmen um Begegnungen mit internationalen Tanz- und Musiktraditionen.
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