Serantes: Sandstrand, Küstenwege und historische Sakralbauten
Strandlandschaft und Naturraum
Die Playa de Serantes/Sarello liegt in der Ortschaft Serantes und umfasst einen 200 Meter langen, weitläufigen Sandstrand mit Bereichen aus Marschland und Dünen. Damit begegnen Ihnen an einem benannten Küstenziel verschiedene Landschaftsformen: offene Sandflächen, feuchte Küstenbereiche und vom Wind geprägte Sandformen.
Die Playa de Serantes/Sarello ist Teil des Natura-2000-Netzes und innerhalb einer ZEPA sowie einer ZEC ausgewiesen. Diese Schutzbezüge gelten für die Playa de Serantes/Sarello und nicht pauschal für die gesamte Ortschaft Serantes.
Wege zwischen Küste und Hinterland
Der Castro de El Campón (El Castelón) ist entlang der Küstenroute G.R. E-9 ausgeschildert, zugänglich und mit einer kurzen Informationstafel versehen. Sein vollständig erhaltenes Verteidigungssystem umfasst mehrere Umfriedungen.
Ein Zweig des Camino de Santiago de la Costa führt nach Serantes. Die Ruta del Maíz führt durch Maisfelder in Richtung Serantes. Nahe der Playa de El Sareyo beziehungsweise Serantes verbindet sich die Ruta del Maíz mit dem Camino de Santiago und der GR E-9 Senda Costera. Für Wandernde stehen damit ein Jakobsweg-Zweig, ein Weg durch die Kulturlandschaft und eine Küstenroute als getrennte Wegbezüge nebeneinander. Wer diese Wege einordnet, kann Küstenroute, Jakobsweg und den Weg durch die Maisfelder als getrennte Streckenbezüge berücksichtigen.
Die Senda Costera Tapia-Arnao (GR-204) ist ganzjährig für Wanderer geöffnet beziehungsweise nutzbar und mit Serantes in Tapia im Westen Asturiens verbunden. An der Serantes Beach ist Surfen als Aktivität möglich.
Kirche und historische Kapellen
Die Iglesia Parroquial de San Andrés de Serantes entstand als ein Mitte des 10. Jahrhunderts gegründetes Kloster und wurde im 12. Jahrhundert erweitert. Als Bauwerk aus dem 16. bis 19. Jahrhundert besitzt die Kirche einen Glockengiebel aus dem 18. Jahrhundert. Im Kirchenschiff beherbergt sie zwei barocke Retabel aus dem Jahr 1761. An San Andrés lassen sich dadurch klösterlicher Ursprung, spätere Bauphasen und barocke Ausstattung an einem historischen Sakralbau ablesen.
Das Hauptretabel der Capilla de San Pelayo beherbergt eine barocke Darstellung des heiligen Pelayo. Die Capilla de San Pelayo ist die Kapelle des ehemaligen Friedhofs; der Friedhof wurde 1986 verlegt. Ihr historischer Bezug reicht damit über die Kapelle selbst hinaus und schließt den früheren Friedhofsstandort ein.
Die Capilla de San Lorenzo in Santa Gadía ist ein volkstümlicher Sakralbau aus dem späten 19. Jahrhundert, der eine bereits 1606 dokumentierte ältere Kapelle ersetzt. Das Fest zu Ehren von San Lorenzo wird jedes Jahr am 10. August in der Umgebung der Capilla de San Lorenzo gefeiert.
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