Garganta de los Montes: Kultur, Wege und Landschaft
File:Iglesia de San Pedro, Garganta de los Montes.jpg
Foto: Cruccone via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Garganta de los Montes und El Cuadrón liegen im Nordwesten der Comunidad de Madrid und bilden das Eingangstor zum Valle del Lozoya.
Weitere Reiseziele: Valdemanco, Lozoya, Getafe, Colmenar Del Arroyo, Cubas De La Sagra, Santa María de la Alameda, Vaciamadrid und El Gasco.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Pedro Apóstol in Garganta de los Montes stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Der Bau vereint byzantinische, gotische, romanische und barocke Elemente; mehrere Stile begegnen hier an einem einzigen Sakralbau.
Neben der Iglesia de San Pedro steht die Bronzeskulptur „Altarera“. Sie ehrt die Frauen von Garganta und die Tradition, für das Corpus Christi Altäre zu gestalten. Auf der Plaza de San Pedro befindet sich außerdem ein erhaltener potro de herrar (historischer Beschlagstand). Zur Corpus-Christi-Tradition in Garganta de los Montes gehört das Aufstellen von Altären an verschiedenen Stellen des Ortes. Skulptur, Beschlagstand und Altäre verbinden dabei religiöses Brauchtum mit historischem Handwerk.
Die heutige Ermita de Nuestra Señora de los Prados steht an der Stelle einer früheren, der Virgen de los Prados geweihten Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Diese frühere Kapelle war Anfang des 19. Jahrhunderts verschwunden. Mit dem Bau der heutigen Ermita wurden Traditionen wie die Romería de la Virgen de los Prados wieder aufgenommen. Bei der Romería de Nuestra Señora de los Prados finden eine Pilgermesse, Jota-Tänze und Caldereta statt.
Für Kulturinteressierte begegnen sich an diesem Ort die Iglesia de San Pedro Apóstol, die Skulptur „Altarera“ und der potro de herrar als unterschiedliche historische Bezugspunkte. Die Corpus-Christi-Altäre und die Romería de Nuestra Señora de los Prados verbinden dieses Ortsbild mit religiösen Traditionen.
Wandern und Umweltbildung
Das Centro de educación ambiental Valle del Lozoya in El Cuadrón (Garganta de los Montes) bietet Ökotourismusrouten, Workshops, Kurse, Vorträge und Ausstellungen. Außerdem verfügt es über eine Dauerausstellung. Das Zentrum vereint damit Routen im Ökotourismus mit verschiedenen Bildungs- und Ausstellungsformaten.
Der Camino de El Cuadrón führt von Garganta de los Montes nach El Cuadrón, ist 4,5 km lang, dauert 1 Stunde 30 Minuten und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Als weitere 4,5-km-Strecke verläuft der Camino de La Ermita als Rundroute ab Garganta de los Montes; auch diese Route dauert 1 Stunde 30 Minuten und weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf. Die Subida al Mondalindo führt von Garganta de los Montes zum Mondalindo, misst 9,5 km, dauert 4 Stunden und hat einen hohen Schwierigkeitsgrad. Sie ist damit länger und dauert länger als die beiden 4,5-km-Routen; außerdem liegt ihr Schwierigkeitsgrad über deren niedriger Einstufung.
Natur und Landschaft
Mit zunehmender Höhe wechseln dichte Kiefernwälder zu Ginsterbeständen, Weideflächen und felsigem Gelände. Weiter oben liegt dieses Landschaftsmosaik nahe den Gipfeln.
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