Santa María de la Alameda: Natur, Wege und Geschichte

File:Santa María de la Alameda, Madrid, Spain - panoramio (1).jpg File:Santa María de la Alameda, Madrid, Spain - panoramio (1).jpg Foto: fjest via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Flüsse, Wälder und Hochlagen

Zu den Naturmerkmalen von Santa María de la Alameda zählen Wasserläufe, Wälder und Hochlagen. Die ZEPA Encinares del río Alberche y río Cofio in Santa María de la Alameda gehört zum Natura-2000-Netz, umfasst 82.999 Hektar und ist ein bedeutendes Gebiet für den Spanischen Kaiseradler, den Mönchsgeier und den Schwarzstorch. Die Flüsse Aceña und Cofio prägen das örtliche Gelände, indem sie Schluchten und Wasserfälle bilden. Die Bergparameras von Santa María de la Alameda bilden ein hoch gelegenes Subökosystem und bieten gute Möglichkeiten zur Beobachtung von Wald- und Hochgebirgsvögeln, darunter auch Steinadler. Die Ruta de los Arroyos zeigt die Vegetation der Paramera mit Ginster und Wacholder und bietet Panoramablicke auf die Sierra de la Panamera und Gredos.

Wanderrouten mit konkreten Zielen

Die Senda del Hornillo verläuft am Arroyo Hornillo entlang durch Ufervegetation sowie Bestände aus Harz- und Waldkiefern. Auf der Route zum Mirador Peña del Águila können Sie Iberische Kaiseradler, Schwarzmilane, Zwergadler und Geier beobachten. Der Camino de Navalayegua führt durch einen Wald aus Pinus pinaster und zeigt die restaurierten Forts von El Zorrerón, den Oberlauf des Río Aceña und den Arroyo de El Tobar. Für eine kurze Wanderung beginnt die Route Charco-Mato in Las Herreras und führt über einen Kilometer in etwa 30 Minuten als leichte Wanderung zur Charca. Charco-Mato ist eine breite Wasserstelle mit einer angenehmen steinigen Fläche, die bei warmem Wetter zum Abkühlen dient.

Wasserstellen und Wege für mehrere Aktivitäten

Die Rundwanderung El Hornillo führt vom Parkplatz an der Puente de la Aceña an einem Fluss entlang zum Wasserfall Chorrera del Hornillo und steigt anschließend zwischen den Tälern des Río Aceña und des Arroyo Hornillo an. Die Route Bocanegra führt von La Estación zu einer von Vegetation und Felsen umgebenen Wasserstelle, an der Baden in ländlicher Umgebung möglich ist. Der Camino de la Cabrera ist ein linearer Viehweg, der La Estación mit Las Herreras verbindet und zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad begangen beziehungsweise befahren werden kann. Das Itinerario por las Parameras ist eine 17 Kilometer lange, anspruchsvolle Rundwanderung mit 525 Metern Höhenunterschied. Sie beginnt am Bahnhof von Santa María de la Alameda, dauert etwa 5 Stunden und 30 Minuten und ist teilweise ausgeschildert.

Kirche, Bahn und historische Spuren

Die Kirche Nuestra Señora de la Alameda wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Sie besitzt ein spätgotisches Kreuzrippengewölbe und drei durch toskanische Granitsäulen getrennte Schiffe. Der historische Bahnhof von La Estación wurde 1863 errichtet; erhalten sind das Empfangsgebäude und der Bahnsteig. Die Ruta de los Fortines führt zu einer kürzlich restaurierten Verteidigungsstellung aus dem Spanischen Bürgerkrieg auf dem Cerro Manotera. Zur Eisenbahngeschichte gehört Puente Recondo, eine siebenbogige Eisenbahnbrücke über den Río Cofio. Sie überwindet an beiden Ufern einen Höhenunterschied von 50 Metern und gehört zur Eisenbahnstrecke zwischen Madrid und Ávila.

Regionale Spezialitäten und Anreise

Santa María de la Alameda ist für seine Pilze bekannt und veranstaltet Anfang November die Jornadas Micológicas. In Robledondo werden Workshops zur Herstellung von glutenfreiem Brot und glutenfreiem Bier angeboten. Für die Anreise bietet der Regionalzug Madrid–Ávila Zugang zum Bahnhof La Estación von Santa María de la Alameda und hält dort zehnmal täglich. Die Buslinie C-665 fährt über San Lorenzo de El Escorial und hält in Santa María de la Alameda Pueblo sowie Santa María de la Alameda Estación.

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