El Milà zwischen Landschaft, Geschichte und lokalen Festen

File:Castell El Milà.jpg File:Castell El Milà.jpg Foto: Lluis tgn via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Flaches Gelände und eine typische Landschaft

El Milà hat vollständig flaches Gelände und eine für das Camp de Tarragona typische Landschaft. Die Landschaften in der Umgebung von El Milà lassen sich zu Fuß erkunden, sodass neben den baulichen Bezugspunkten auch der Raum rund um den Ort eine eigene Rolle erhält. Für Sie ergibt sich damit ein Reiseziel, dessen Charakter sich über zwei konkrete Ebenen erschließt: das ebene Gelände des Ortes und die zu Fuß erkundbare Umgebung. Diese Verbindung bleibt nah an dem, was El Milà räumlich auszeichnet, ohne den Ort auf ein einzelnes Bauwerk zu reduzieren.

Castell del Milà und Església Vella

Zu den markanten Bauwerken zählt das Castell del Milà. Es ist ein alter quadratischer Wohnsitz mit einem Portal mit Keilsteinen. Für das Jahr 1490 ist belegt, dass es von Beatriu d’Urrea bewohnt wurde. Der Name des Ortes verbindet sich hier mit einer konkreten historischen Person und einem klar beschriebenen Baukörper. Das Castell del Milà ist als BCIN eingestuft. Wohnsitz, Portal, Jahreszahl und Einstufung machen das Bauwerk zu einem eigenständigen kulturellen Bezugspunkt in El Milà.

Die Església Vella del Milà stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ihre Geschichte umfasst auch ein einschneidendes Ereignis: Ein Zyklon im Jahr 1909 ließ den Glockenturm auf das Dach stürzen. Die Església Vella ist als BCIL eingestuft. Für Sie liegt der besondere Akzent dieses Gebäudes in der Verbindung aus seiner Entstehungszeit, dem dokumentierten Wetterereignis und seiner Rolle als weiterer baulicher Bezugspunkt des Ortes.

Feste mit eigenen Namen und Terminen

Auch die Feste gehören zum kulturellen Charakter von El Milà. Die Festa Major d’hivern von El Milà wird zu Ehren von Santa Úrsula am 21. Oktober gefeiert. Daneben wird die Festa Major von El Milà zu Ehren von Sant Isidre am 15. Mai gefeiert. Zwei unterschiedliche Termine und Widmungen geben den örtlichen Festen jeweils einen eigenen Bezugspunkt. Wer bei der Reiseplanung auf Kultur und lokale Traditionen achtet, kann diese beiden Daten als eigenständige Themen des Ortes einordnen und sie klar von den historischen Bauwerken unterscheiden.

Portale und landwirtschaftlicher Charakter

Ein weiterer konkreter Bezugspunkt ist der Molí de Ricard. Er besitzt ein breites Portal mit Keilsteinen. Damit steht neben dem Portal des Castell del Milà ein zweites beschriebenes Portal im Ortskontext, ohne dass daraus eine identische Funktion der beiden Bauwerke folgt. Zum landwirtschaftlichen Charakter von El Milà gehört der Anbau von Mandeln. Der Molí de Ricard und die Mandelkultivierung führen deshalb zwei unterschiedliche Blickrichtungen zusammen: bauliche Details und die Landwirtschaft, die zum Charakter des Ortes gehört. Für eine Reise nach El Milà lässt sich so ein Interesse an Architektur mit dem Blick auf den ländlichen Raum verbinden.

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