La Nou de Gaià – Geschichte, Wege und Feste
File:Capella del Castell del Baró de les Quatre Torres, la Nou de Gaià,.jpg
Foto: Angela Llop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
La Nou de Gaià vereint historische Bauwerke mit einer Altstadt, kurzen ländlichen Wegen und festlichen Traditionen. Die Spannweite reicht von Baugeschichte und religiösen Orten bis zu Wegverläufen und Festen.
Geschichte
Das Castell del Baró de les Quatre Torres hat seinen Ursprung im 12. Jahrhundert; das heutige Gebäude stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. 1982 wurden das Castell und seine Gärten von Lluís de Morenés i Carbajal, Marqués de Nules, der Gemeinde geschenkt. Drei Jahre später wurde es als historisches Denkmal zum Kulturgut von Interesse erklärt.
An das Castell ist die Capella de la Verge de les Neus angebaut; sie ist der Schutzpatronin von La Nou de Gaià gewidmet. Die Pfarrkirche Santa Maria Magdalena stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist denselben architektonischen Stil wie das Castell del Baró de les Quatre Torres auf.
Eine permanente Ausstellung historischer Bilder ist in den Straßen der Altstadt von La Nou de Gaià eingerichtet. Die Altstadt hat steile, schmale Straßen. Vom höher gelegenen Teil des Ortes, der von Burg und Kirche gekrönt wird, bieten sich Ausblicke über die bewirtschafteten Felder.
Wege
Die kurzen ländlichen Wege von La Nou de Gaià können mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß genutzt werden.
Der Camí de la Sitgeta verläuft im östlichen Bereich von La Nou de Gaià und führt am Fußballplatz vorbei. Er bietet Zugang zu einem weiteren Wegabschnitt, der bis nach La Pobla de Montornès führt.
Der Camí de les Fontanilles verläuft im westlichen Bereich von La Nou de Gaià und kann über den Torrent de les Fontanilles verkürzt werden. Er bietet Zugang zu einem weiteren Wegabschnitt, der bis nach Vespella de Gaià führt.
Feste
Die Festa Major d'estiu zu Ehren von Santa Magdalena gilt als das wichtigste Fest von La Nou de Gaià. Die Festa Votiva a la Mare de Déu de les Neus wird zu Ehren der Jungfrau vom Schnee gefeiert und geht auf ein Gelübde des Dorfes aus dem Jahr 1816 zurück.
Im El Cercat treffen sich Gruppen, um Paellas zuzubereiten, die überwiegend über Holzfeuer gekocht werden. Die jährlich stattfindende Aplec de sardanes wird in den Gärten des Cercat veranstaltet.
Derzeit ist im Castell del Baró de les Quatre Torres ein Sarkophag mit epigrafischen Inschriften und den Namen Temístocles und Encolpia ausgestellt.
Geografische Einordnung
Durch La Nou de Gaià führen die Buslinien Salomó–Tarragona und Salomó–Torredembarra. Der nächstgelegene Bahnhof zu La Nou de Gaià befindet sich in Torredembarra.
Weitere Orte: Mont-ral, Vallclara, Cabra Del Camp, Belltall, Arbolí, Alcanar, La Masó, Alfara De Carles
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