Miranda De Ebro: Kultur, Geschichte und Feste

File:Iglesia Santa Maria, entrance, Miranda de Ebro, Spain.jpg File:Iglesia Santa Maria, entrance, Miranda de Ebro, Spain.jpg Foto: Jebulon via Wikimedia Commons, CC0

Miranda de Ebro versammelt auf engem thematischem Raum Burg, Sakralbauten, Brücke und Garten. Das Castillo de Miranda hat seine Ursprünge im 14. Jahrhundert. Die Iglesia del Espíritu Santo stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist der älteste Sakralbau in Miranda de Ebro. Die steinerne Puente de Carlos III überquert den Ebro zwischen Aquende und Allende und besitzt sechs Bögen. El Jardín de Miranda liegt am Hang des Cerro de la Picota neben dem Castillo de Miranda und umfasst ungefähr 2.400 m². Die unterschiedlichen Bauzeiten und die klar benannten Orte geben der Erkundung mehrere historische und räumliche Anknüpfungspunkte.

Zur ergänzenden Ortsauswahl gehören Montañana sowie Burgos, Bahabón De Esgueva, Fuentelcésped, Estépar, Vadocondes, Madrigalejo Del Monte und Ailanes.

Kultur und Geschichte

Auf der Plaza de España steht die Casa Consistorial, ein neoklassizistisches Gebäude innerhalb des Conjunto Histórico de Miranda de Ebro. Das Antiguo Convento de las Madres Agustinas ist ein Beispiel für französische Architektur vom Ende des 19. und vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Iglesia de Santa María wurde von 1523 bis 1571 errichtet; sie ist im Stil der Renaissance gestaltet und weist einige spätgotische Details auf. Die Zeitangaben und Stilmerkmale machen die verschiedenen Schichten der Baugeschichte unmittelbar unterscheidbar, ohne dass die einzelnen Gebäude auf eine einzige Epoche festgelegt werden müssen.

Zur Geschichte von Miranda de Ebro gehört außerdem ein Konzentrationslager, das von 1937 bis 1947 bestand und das letzte Lager in Spanien war, das geschlossen wurde. Dieser zeitlich klar eingegrenzte Abschnitt steht neben den älteren Bauwerken und erweitert den historischen Blick über Architektur und Sakralbauten hinaus.

Besichtigungen und Führungen

Das Castillo de Miranda kann kostenlos auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Das gilt ebenso für El Jardín de Miranda. Damit sind für beide Orte sowohl ein selbstständiger Besuch als auch eine begleitete Besichtigung vorgesehen. Vom CIMA werden nach vorheriger Reservierung kostenlose Führungen zum Castillo de Miranda und zum Jardín Botánico, durch das historische Zentrum und zur Architektur des Ensanche angeboten. Die Reservierung ist dabei der festgelegte Schritt, wenn Sie eine dieser CIMA-Führungen nutzen möchten.

Beim Besuch der Iglesia de Santa María ist eine besondere zeitliche Regel zu beachten: Das Innere kann nur während der Gottesdienste besichtigt werden.

Feste und lokale Küche

Die Fiestas de San Juan del Monte besitzen seit 2015 den Status als Fest von nationalem touristischem Interesse. Zu ihnen gehört eine Wallfahrt am Wochenende vor Pfingsten und am Pfingstmontag. Zur lokalen Speisekammer von Miranda de Ebro gehören Morcilla, Delgadilla und Tomaten aus den örtlichen Gärten. Auch die Tradition des Chacolí mirandés wurde in Miranda de Ebro wiederbelebt. Feste, regionale Erzeugnisse und diese Weintradition ergänzen die historischen Sehenswürdigkeiten um eigenständige Facetten des Ortes.

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