Las Ilces: Wälder, Wege und lebaniegische Architektur
Unterkünfte in Las Ilces
Waldlandschaft und Wege in Las Ilces
Las Ilces verbindet eine markante Waldlandschaft mit baulichen Zeugnissen und Wegen durch das Umfeld der Picos de Europa. Der vollständige Rundkurs PR-PNPE 26 Hayedo de Las Ilces ist 10,4 Kilometer lang. Insgesamt weist er 400 Höhenmeter im Aufstieg und 400 Höhenmeter im Abstieg auf. Damit gehört die Strecke zu den klar umrissenen Erlebnissen, die den Ort über seine Landschaft und seine Wegführung erfahrbar machen.
Der Rundweg PR-PNPE 26 überquert auf dem Zugang nach Las Ilces die Straße CA-185 und führt anschließend am Ortskirchlein vorbei. Diese Folge aus Straßenquerung und Ortsbezug gibt dem Verlauf einen konkreten Orientierungspunkt, ohne den Rundkurs auf den Ortskern zu beschränken.
Im Umfeld der Route führt der Weg an gut erhaltenen Buchen- und Eichenwäldern entlang. Das Waldgebiet im Umfeld der Route gehört zu den am besten erhaltenen Bereichen im Umfeld der Picos de Europa. So steht bei diesem Rundkurs nicht nur die Streckenlänge im Vordergrund, sondern ebenso der Charakter einer bewahrten Waldlandschaft.
Zwischen Rundkurs und Sierra Beleña
Als weiteres Routenprofil kommt die Sierra Beleña hinzu. Diese Route ist 15 Kilometer lang, dauert ungefähr 2 Stunden und 30 Minuten, weist 400 Höhenmeter auf und hat einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad. Die ungefähre Zeitangabe und die Einstufung geben der Strecke ein anderes Profil als dem vollständigen Rundkurs PR-PNPE 26 Hayedo de Las Ilces.
Der PR-PNPE 26 ist als vollständiger Rundkurs angelegt; die Sierra Beleña verbindet dagegen Espinama, Las Ilces, Pembes und Areños, einen Ortsteil von Cosgaya. Sie können die Route von jedem dieser Orte aus beginnen.
Ermita de Santiago und Ortsbild
Zur Geschichte von Las Ilces gehört die Ermita de Santiago. Sie soll auf Wunsch der Bewohner im 17. Jahrhundert errichtet worden sein, weil der Gottesdienstbesuch in Espinama für sie schwierig war. Im Jahr 1735 ließen die Einwohner von Las Ilces die Ermita de Santiago auf eigene Kosten für den örtlichen Gottesdienst wiederaufbauen und ausstatten. Die Arbeiten kosteten sie mehr als 1.000 Dukaten.
Die Ermita besitzt außen eine quadratische Apsis und am Fußende des Gebäudes einen Glockengiebel. Im Inneren ist der Chorraum mit einer flachen Holzdecke versehen. Ein halbkreisförmiger Triumphbogen führt zum Schiff, das von einem hölzernen Satteldach bedeckt ist. Außen- und Innenraum zeigen damit unterschiedliche, klar benennbare Bauelemente desselben Sakralbaus.
Auch die wenigen, recht gut erhaltenen Häuser von Las Ilces prägen den Eindruck des Ortes. Sie veranschaulichen die traditionelle lebaniegische Architektur dieser Gegend mit den Baustoffen Stein, Ziegel und Holz. Zwischen Waldwegen, Ortskirchlein, Ermita und Häusern entsteht so ein Bild, in dem Landschaft und regionale Baukultur eng nebeneinanderstehen.
Weitere Orte zur Orientierung: Abionzo, Tresviso, Alfoz De Lloredo, La Lastra, La Pared, Pedreña, Limpias, Colindres
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