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Abionzo entdecken: Spazierweg, Landschaft und ländliche Kultur

Unterkünfte in Abionzo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Spazierweg ab Abionzo

Abionzo lässt sich über einen konkreten Spazierweg und ein ländliches Ortsbild kennenlernen. Die Wanderung PR-S56 Río Rubionzo y la Zarrizuela beginnt in Abionzo. Die PR-S56 Río Rubionzo y la Zarrizuela ist ein kurzer Spazierweg durch das Becken des Río Rubionzo zwischen den Gemeinden Saro und Villacarriedo. Der Rückweg führt über denselben Weg; der gesamte Spaziergang dauert etwa eineinhalb Stunden. Die Strecke hat damit einen klar benannten Ausgangspunkt und eine Rückkehr auf demselben Weg.

File:Abionzo-iglesia-de-san-cristobal-2019-a.jpg File:Abionzo-iglesia-de-san-cristobal-2019-a.jpg Foto: MottaW via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Flussterrasse und einheimischer Wald

Von Abionzo aus sind die flache alluviale Ebene und die breite Flussterrasse zwischen Tezanos und Santibáñez deutlich zu sehen. Beide Landschaftsformen gehören zum sichtbaren Umfeld des Ortes und geben der Wanderung einen ausgeprägten Bezug zum Flussraum. Die Ortsbezüge reichen dabei vom Becken des Río Rubionzo bis zu den beiden genannten Orten Tezanos und Santibáñez.

Ein kleiner atlantischer Eichenwald an einem nach Norden ausgerichteten Hang gehört zu den landschaftlichen Besonderheiten der PR-S56 Río Rubionzo y la Zarrizuela. Auf der Route von Abionzo liegt der Monte de Zarrizuela. Der Monte de Zarrizuela ist eine kleine, gut erhaltene Fläche mit einheimischem Laubwald aus Eichen und Kastanien. Der Wald zeigt sich auf der Route somit sowohl als atlantischer Eichenbestand als auch als einheimischer Laubwald mit Eichen und Kastanien.

Terrassen und heutige Wiesen

An den terrassierten Hängen von Abionzo ist die traditionelle Morphologie der Anbauflächen noch erkennbar, während heute Wiesen das Landschaftsbild und die Bewirtschaftung prägen. Die Hänge tragen dadurch sowohl die Spuren ihrer früheren landwirtschaftlichen Struktur als auch das Bild der heutigen Wiesenwirtschaft. Diese beiden Merkmale gehören unmittelbar zur Landschaft von Abionzo.

Wasserkraft und Molino de Rubionzo

Die PR-S56 Río Rubionzo y la Zarrizuela umfasst Relikte vorindustrieller Energiegewinnung durch die Nutzung der Wasserkraft seit dem 18. Jahrhundert. Die Mühle Molino de Rubionzo veranschaulicht, wie die Bewohner dieser Gegend ihre natürlichen Ressourcen in der Vergangenheit intensiv nutzten. Auf dem Spazierweg erhält die Geschichte der Wasserkraft dadurch einen konkret benannten Bezugspunkt.

Die Mühle Molino de Rubionzo ist heute zu einem Landhaus umgebaut und bewahrt ihre Maschinen sowie die zugehörige Infrastruktur mit Brücken, Dämmen, Kanälen und Karrenwegen. Zur erhaltenen Infrastruktur gehören damit sowohl technische Elemente als auch Wege und Bauwerke, die mit der Mühle verbunden sind.

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Ländliches Ortsbild und kulturelle Bezüge

Das Barrio Concejero im Osten von Abionzo bewahrt einen besonders ländlichen Charakter mit schmalen Straßen und kleinen Plätzen. Zu den traditionellen Häusern in Abionzo gehören zweigeschossige Gebäude mit angebauten Solanas, die in Reihen angeordnet sind. Das Ortsbild wird damit von kleinen öffentlichen Räumen und einer klar erkennbaren traditionellen Hausform geprägt.

Die Familie Güemes-Campero wird mit Abionzo verbunden. Zu den mit ihr verbundenen Persönlichkeiten zählen Gabriel de Güemes Montero, königlicher Schatzmeister im Dienst Karls III., und Martín Miguel de Güemes, ein Held der argentinischen Unabhängigkeit. Für den 22. August ist in der Pfarrei San Cristóbal de Abionzo ein Fest zu Ehren von San Rocuco mit Gottesdiensten in der Ermita de San Roque angekündigt. Die Familiengeschichte und der angekündigte Festtag ergänzen die landschaftlichen und baulichen Besonderheiten um weitere kulturelle Bezüge.

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