La Lastra: Wasserkraft, Kirche und historische Bauten
Unterkünfte in La Lastra
La Lastra zwischen Technik und Ortsgeschichte
Das Wasserkraftwerk La Lastra, die Kirche San Juan Bautista, El Palacio und die über La Lastra hängenden Gesteinsplatten geben La Lastra mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Interesse an Kultur und Landschaft. Das Wasserkraftwerk La Lastra nahm 1947 mit in Spanien hergestellten Maschinen den Betrieb auf. Die Jahreszahl markiert einen konkreten Abschnitt in der Geschichte der Anlage.
Das Wasserkraftwerk La Lastra nutzt einen Wasserzufluss, der wiederverwendet und anschließend in das Ausgleichsbecken von La Lastra eingeleitet wird. Die Casa-Dirección in La Lastra (Tudanca) liegt an der Straße CA-281. Die Casa-Dirección wurde als Wohngebäude beziehungsweise Apartmentunterkunft, als Garage mit Lagerfunktion und als Bürogebäude der Gesellschaft Saltos del Nansa genutzt. Die Casa-Dirección war das erste von Saltos del Nansa errichtete Gebäude und diente als Büro- und Lagergebäude des Unternehmens.
Kirche, Herrenhaus und frühere Nutzungen
Zur Infrastrukturgeschichte gehören auch die Baracken von La Lastra. Die Baracken von La Lastra liegen am Rand der Straße CA-281 in La Lastra (Tudanca). Heute sind die Baracken von La Lastra verlassen oder werden anderweitig genutzt; einige Originalelemente sind erhalten. Die Baracken von La Lastra dienten als Unterkunft für Strafgefangene, die beim Bau der Infrastruktur der Saltos del Nansa arbeiteten. Ihre frühere Funktion ist damit ein eigener Aspekt der Ortsgeschichte.
Die Kirche San Juan Bautista verfügt über ein einschiffiges Langhaus mit Seitenkapellen zwischen Strebepfeilern, einen polygonalen Chorabschluss mit dahinterliegender Sakristei, eine schlichte Fassade mit einem einbogigen Glockengiebel und ein gerades Portal zwischen kannelierten Pilastern. Im Inneren ist die Kirche San Juan Bautista mit Kreuzrippengewölben verschiedener Gestaltung überdeckt. Ihre Entstehung wird zwischen das 18. und 19. Jahrhundert datiert; das Gebäude wird der Werkstatt von Val de San Vicente zugeschrieben.
El Palacio ist ein Herrenhaus am oberen Ende von La Lastra. Die Hauptfassade von El Palacio weist im Erdgeschoss halbrunde Bögen und einen Holzbalkon auf. El Palacio gehörte dem Generalkapitän D. Gregorio García de la Cuesta, der Gouverneur des Rates von Kastilien war. Die ehemalige Schule im Ortskern von La Lastra steht neben der Pfarrkirche und stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Gesteinsformen, Weideflächen und ein anspruchsvoller Weg
Die aus metamorphen Gesteinen wie Schiefern und Tonschiefern gebildeten großen Platten, die über La Lastra hängen, gelten als örtliche Beispiele geologischer Formationen, die als „lastras“ bekannt sind. Die gemeinschaftlich genutzten Weideflächen von Tudanca, Santotís und La Lastra ernähren weiterhin einheimische Rinder. Die traditionelle Viehhaltung besteht neben dem Erhalt bedeutender Wälder.
Der Weg wird auf seinem Verlauf von mehreren Bächen gekreuzt und weist fast zu jeder Jahreszeit matschige Abschnitte auf. Für diesen Weg ist geeignetes Schuhwerk erforderlich.
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