Torremenga: Naturroute, Eichen und Ortsgeschichte

File:J29 014 Torremenga, ayuntamiento.jpg File:J29 014 Torremenga, ayuntamiento.jpg Foto: Falk2 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Torremenga verbindet eine konkrete Landschaftsroute mit markanten Plätzen, Eichenbeständen und Festen. Die Ruta los Cotos-Dehesa Boyal beginnt an der Plaza de España und ist als 6,5 Kilometer lange Rundroute mit niedrigem Schwierigkeitsgrad angelegt. Als lokaler Wanderweg SL-CC 52 ist sie ausgewiesen. Durch Las Tejoneras führt sie; dort hat die gleichnamige Quelle neun Becken. Außerdem erreicht die Route den Embalse del Robledo, an dem sich die dort lebende Vogelwelt beobachten lässt. So liegen auf einer einzelnen Strecke Weg, Quelle, Wasserfläche und Baumlandschaft eng im thematischen Zusammenhang.

Natur

In der Dehesa Boyal de Torremenga stehen jahrhundertealte Eichen. Damit treffen entlang der Naturthemen von Torremenga mehrere konkrete Landschaftselemente zusammen: der Wanderweg Ruta los Cotos-Dehesa Boyal, die Quelle von Las Tejoneras, der Embalse del Robledo und die Eichen der Dehesa Boyal. Die Route und die Dehesa Boyal stehen dabei für unterschiedliche Seiten der Landschaft: einmal führt die Bewegung durch benannte Abschnitte, einmal richtet sich der Blick auf den gewachsenen Bestand der Eichen.

Torremenga ist durch eine etwa zwei Kilometer lange gepflasterte Promenade mit Jaraíz verbunden. Die Ruta los Cotos-Dehesa Boyal führt bis zum öffentlichen Schwimmbad von Torremenga.

Kultur und Geschichte

Auf der Plaza de España befindet sich ein für die Gegend typischer Pilón; die Plaza ist teilweise von Arkaden gesäumt. Die Iglesia Parroquial de Santiago wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet und ist dem Santiago Apóstol geweiht. Platz, Pilón und Kirche prägen das historische und bauliche Bild Torremengas auf jeweils eigene Weise. Für kulturgeschichtlich Interessierte liegen hier ein öffentlicher Platz, ein lokales Bauelement und ein Sakralbau mit klar benannter Entstehungszeit nebeneinander.

Am Ortsrand von Torremenga gilt die Torre Menguada weithin als westgotischer Turm. Der Name Torremenga scheint von „Torre Menguada“ abgeleitet zu sein. Las Tejoneras war früher ein zum Dreschen genutztes Gelände. So reichen die historischen Spuren von einem Ortsnamen und einem Turm bis zu einer früheren landwirtschaftlichen Nutzung. Für kulturgeschichtlich Interessierte verbinden sich an diesen Orten Baugeschichte, Namensüberlieferung und ländlicher Alltag. Die Torre Menguada und Las Tejoneras verweisen dabei auf verschiedene Zeiten und unterschiedliche Formen menschlicher Nutzung.

Feste

Am 25. Juli wird in Torremenga das Fest des Schutzpatrons Santiago Apóstol gefeiert. Bei „Judas“ führen Einwohner des Ortes ein religiöses Mysterienspiel (Auto sacramental) auf, das einen Prozess gegen Judas zeigt. Bei diesem Fest wird Judas auf einem Scheiterhaufen auf dem Platz des Ortes verbrannt; anschließend folgt ein großes Feuerwerk. Schutzpatronenfest, Mysterienspiel und Feuerwerk stehen für unterschiedliche Formen des öffentlichen Feierns in Torremenga. Die Festtraditionen verbinden dabei einen festen Kalendertag mit einer religiösen Darstellung und einem anschließenden Feuergeschehen.

Weitere Orte sind Gargüera, Madroñera, Santibáñez El Alto, El Gordo, El Torno, Malpartida De Cáceres, Cáceres und Santiago De Alcántara.

Unterkünfte in Torremenga vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

Für Anbieter