Membrío: Wanderwege, Landschaft und Ortsgeschichte

Membrío: Wanderwege, Landschaft und Ortsgeschichte

Membrío liegt in einer für Gebirgsausläufer typischen Landschaft. Rund um den Ort gibt es zahlreiche steinerne Einfriedungen. Wanderwege, sakrale Bauwerke, Spuren des Bergbaus und Möglichkeiten zur Beobachtung von Vögeln und Wildtieren gehören zu den konkreten Themen, die Membrío für eine Reise interessant machen. Die unterschiedlichen Facetten zeigen sich an benannten Wegen, Bauwerken und Landschaftsorten.

Wandern auf markierten Wegen

Der Camino Natural del Tajo verläuft durch Membrío. Die Federación Española de Deportes de Montaña (FEDME) hat den Camino Natural del Tajo als Fernwanderweg GR-113 homologiert. Der Wanderweg PR-CC 92 Pantano de la Jabalina ist leicht, auf seiner gesamten Strecke nahezu eben und 16,6 Kilometer lang. Der Weg bietet damit eine klar umrissene Strecke, deren Verlauf durch die nahezu ebene Geländeform und die angegebene Länge beschrieben ist.

Der Wanderweg PR-CC 91 El Candil beginnt an der Plaza del Ayuntamiento in Membrío und führt zur Charca de la Clavería. Auf dem PR-CC 91 El Candil lassen sich Gänsegeier, Schmutzgeier, Milane, Raben, Rothirsche, Füchse und Wildschweine beobachten. Außerdem gibt es auf dem PR-CC 91 El Candil Kranichfütterungsstellen. Der Weg verbindet somit konkrete Orts- und Naturbezeichnungen, ohne dass die einzelnen Stationen ihre jeweils eigene Bedeutung verlieren.

Sakrale Bauten und Spuren des Bergbaus

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de Gracia wurde im 18. Jahrhundert aus Quader- und Bruchsteinmauerwerk errichtet. Die Ermita de San Bernabé ist eine kleine Einschliff-Kapelle mit nur einem Schiff, dekorativen Malereien, religiösen Bildern, einer Heiligennische und einem angebauten Altar. Die Pfarrkirche und die Ermita de San Bernabé stehen für unterschiedliche Formen sakraler Architektur: Auf der einen Seite prägen Bauzeit und Mauerwerk die Pfarrkirche, auf der anderen Seite bestimmen Ausstattung und Grundriss die kleine Kapelle.

Bei den Minas de El Salor sind Baracken der Arbeiter, ein von Karren genutzter Erztransportweg, ein Mineneingang und eine Waschanlage zu sehen. Das Embalse del Cementerio ist ein Angelgebiet, in dem auf Karpfen und Barben gefischt wird.

Tradition und Naturbeobachtung

Die restaurierten Chozos „El Parral“ waren frühere Unterstände für Hirten. Die Chozos „El Parral“ liegen auf einem Privatgrundstück und werden heute nicht mehr genutzt. Zugleich gelten die Chozos „El Parral“ als guter Ort zur Beobachtung von Vögeln, insbesondere von Steppenvögeln. Die Feier zu Ehren der Schutzpatronin von Membrío, Nuestra Señora de Gracia, findet am 15. August statt. So stehen bei der Ortsgeschichte sowohl die frühere Nutzung ländlicher Bauten als auch ein fester Termin im Jahreslauf nebeneinander.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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