La Cumbre: Geschichte, Wege und Feste
Historisches Ortsbild
Eine Gründung La Cumbres wird in das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert; auf den Fincas Casillas und Rodas gibt es Hinweise auf Siedlungen der Vettonen. 1519 wurde La Cumbre auf Anordnung von Felipe II. an Pedro Barrantes verkauft, und dieser Verkauf machte den Ort zu einer Villa. Die Aufstellung des Gerichtspfeilers erinnert an die Erhebung La Cumbres zur Villa.
Plätze, Kirchen und historische Bauwerke
Auf der Plaza de España steht der aus Granit errichtete Gerichtspfeiler, der Ende des 16. Jahrhunderts entstand. Das etwa 6 Meter hohe Denkmal besitzt ein vierstufiges Podest und Wappenembleme der Familien Barrantes und Ulloa.
Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción gilt als einschiffiges Gebäude im romanischen Stil. Das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert besteht aus behauenen Steinen und Bruchsteinmauerwerk. Am Ortsrand steht die Kapelle San Gregorio mit einschiffigem Langhaus und polygonaler Apsis.
Die Casa solariega de los Barrantes befindet sich in der heutigen Calle Palacio. An der Fassade des Palacio de Pedro Barrantes befindet sich ein Wappen, das sieben Sterne mit einem Balken verbindet, der in Drachenköpfen endet; auf dem Wappen steht die Jahreszahl 1553. Der Palacio ist heute unter mehreren Familien aufgeteilt, sein Inneres wurde vollständig umgestaltet. La Puente ist eine historische Brücke am ländlichen Weg zwischen La Cumbre und Plasenzuela. Sie besitzt drei ungleich große Bögen und wird aufgrund ihrer typologischen Merkmale und ihrer Toponymie in das späte 15. Jahrhundert datiert.
Feste und gelebte Traditionen
Die Fiestas de Agosto ehren Nuestra Señora de la Asunción und umfassen Aktivitäten für Kinder und Erwachsene, Sport, Stierveranstaltungen sowie Verbenas. Zur Wallfahrt von San Isidro gehört eine seit 25 Jahren nachweisbare Kulturwoche mit Theater, Folklore und Vorträgen. Bei der Cruz de Mayo stellen die einzelnen Viertel Anfang Mai mit Blumen geschmückte Kreuze auf und feiern eine Novene für die Jungfrau. Die Karwoche umfasst am Gründonnerstag eine Prozession der Bruderschaft des Santísimo Cristo Cautivo und am Karfreitag eine Schweigeprozession.
Wege durch Landschaft und Geschichte
Der 133 Kilometer lange Camino de los Descubridores führt durch La Cumbre und ist als Fußwanderung in sechs Etappen aufgeteilt. Er wird als Pilgerweg beworben; Cáceres und Guadalupe arbeiten daran, ihn als dauerhaftes Tourismusprodukt zu etablieren. Der Wanderweg SL-CC 250 „El Meandro del Gibranzos“ führt zu einem Aussichtspunkt über einem Mäander des Flusses Gibranzos.
La Cumbre liegt auf einer niedrigen Hochebene, die die Bäche Gibranzos und Magasquilla voneinander trennt. Am Fluss Gibranzos führt der Wanderweg durch Schiefer- und Granitflächen mit mediterraner heimischer Vegetation, darunter Steineichen, Zistrosen, Ginster und Lavendel. Der Fluss hat ein eingeschnittenes Bett und eine stark saisonale Wasserführung mit jährlicher sommerlicher Austrocknung.
Anreise und weitere Orte
Zu den wichtigsten Straßen für die Anreise nach La Cumbre gehören die EX-381 in Richtung Trujillo und Montánchez sowie die N-521 in Richtung Cáceres.
Weitere Orte: Tejeda De Tiétar, Rosalejo, Eljas, Pedroso De Acim, Herreruela, Grimaldo, Botija, Alagón Del Río
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