Botija: Archäologie, Bauwerke und Wege

Botija fällt durch die archäologische Stätte Villasviejas del Tamuja und mehrere markante Bauwerke auf. Villasviejas del Tamuja im Gemeindegebiet von Botija (Cáceres) ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Zona Arqueológica geschützt. Das Castro Villasviejas del Tamuja umfasst mehr als sechs Hektar und ist von einer Steinmauer mit runden und quadratischen Türmen umgeben. Im Gemeindegebiet liegt außerdem die Brandbestattungsnekropole El Mercadillo, die im Zusammenhang mit der archäologischen Stätte Villasviejas del Tamuja steht. Sie ist die älteste Nekropole des zugehörigen Komplexes und wird in das 4. Jahrhundert v. Chr. datiert.

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Kultur und Geschichte

Die Iglesia de Santa Maria Magdalena liegt am Ortsausgang von Botija in Richtung Montánchez. Ihr Kirchenschiff und ihr Turm bilden einen einzigen kompakten Baukörper. Über der Hauptkapelle befindet sich eine halbkugelförmige Kuppel mit Wandmalereien aus dem Jahr 1936.

Buhíos sind rustikale, chozoartige Bauten, die teilweise ein Dach aus Stein und einen Kamin zur Ableitung des Rauchs haben und früher als gelegentliche Wohnungen für Menschen dienten. Die Cruz del Humilladero ist ein Werk des 17. Jahrhunderts und steht auf einer Plattform aus drei quadratischen Stufen. Zu ihr gehören eine glatte zylindrische Granitsäule und ein lateinisches Kreuz. Torre y Escaleras umfasst die Überreste einer monumentalen Bastion aus Granit mit einem verdichteten Kern aus Schiefer und Erde sowie eine danebenliegende Steintreppe. Der Potro de Herrar ist eine Struktur, in der große Tiere wie Pferde, Esel und Rinder zum Beschlagen festgehalten wurden.

Landschaft und Wege

Der Aussichtspunkt Mirador del Guijorro liegt auf bis zu 490 Metern Höhe und überblickt große Teile der umliegenden Penillanura mit wechselnden Panoramen. Die Molino de la Muralla ist eine große Mauer aus Mauerwerk, die Wasser für den unmittelbar angebauten Getreidemehlbetrieb speicherte. Sie gilt vermutlich als Bauwerk des 18. Jahrhunderts und nutzte zum Mahlen des Weizens ein Stau- oder Wehrsystem.

Die Route Botija Histórica ist eine 13,8 Kilometer lange Rundwanderung mit einer angegebenen Dauer von drei Stunden und niedrigem Schwierigkeitsgrad.

Feste

In Botija wird das Fest San Sebastián am 20. Januar gefeiert. Das Fest Santa María Magdalena findet am 21. und 22. Juli statt. Wer einen Besuch mit diesen Festen verbinden möchte, hat damit zwei konkret datierte Termine im Jahreslauf.

Anreise

Von Cáceres aus ist Botija über die A-58, die CC-27.1 ab der Ausfahrt 21 und anschließend die CC-127 über Plasenzuela erreichbar. Eine weitere Möglichkeit führt über die EX-206 und die CC-93 durch Torremocha. Die zuerst genannte Strecke ist etwa 40 Kilometer lang.

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