Casares de las Hurdes: Wege, Ausblicke und Kulturerbe

Casares de las Hurdes ist Ausgangspunkt der acht Kilometer langen Route Majá Robledo, die in Richtung Carabusino beginnt. Die Ruta de los Olivares setzt etwa 500 Meter von Casares de las Hurdes entfernt an der Straße in Richtung Caminomorisco an. Die Wanderung zur Cueva de los Moros beginnt an den Schwimmbädern von Casares de las Hurdes.

Wasser, Felsen und weite Ausblicke

Vom Gebiet Majá Robledo aus gelangt man zu einem Wasserversorgungsstausee nahe der Quelle des Río Hurdano. Drei Kilometer vom Wasserversorgungsstausee Majá Robledo entfernt liegt ein Aussichtspunkt, von dem aus die Cascada del Ceño zu sehen ist. Im Oberlauf des Río Hurdano zwischen Casares de las Hurdes und dem Stausee Majá Robledo gibt es besonders beeindruckende Mäander, darunter den Mäander von Casarrubia.

La Pregonera liegt auf etwa 1.500 Metern Höhe. Der Aussichtspunkt bietet Ausblicke auf die Sierra de la Corredera, den Chorro del Ceño, die von Felswänden geprägte Landschaft von Casares de las Hurdes und die Mäander des Río Hurdano. Von La Pregonera aus reicht der Blick außerdem über das Tal des Río Hurdano, die Sierra de Francia in der Provinz Salamanca und die Sierra de Malcata in Portugal.

Routen mit unterschiedlichen Streckenbildern

Der Mirador de las Estrellas liegt neben der Abzweigung von der Straße zur Piste von Majá Robledo und eignet sich nachts zur Sternbeobachtung. Die Ruta de los Olivares gilt als befahrbar, verläuft über Forstpisten, Wege, Straßen und Brandschneisen und kann mit dem Auto oder dem Fahrrad befahren werden.

Die Ruta de los Lobos beginnt in Casares de las Hurdes und führt in Richtung des Stausees Majá Robledo. Die Ruta de los Lobos endet in El Gasco und ist 17 Kilometer lang; sie umfasst einen Abschnitt mit dem Auto, während der restliche Weg zu Fuß zurückgelegt wird. Die PR-CC 212 Senda de Alfonso XIII ist mit einer Wanderroute von Casares de las Hurdes verbunden. Die Carretera Provincial Paisajística: Las Hurdes Altas ist mit einer Autoroute von Casares de las Hurdes verbunden.

Handwerk und traditionelle Ortsbilder

Das Centro de Interpretación de la Artesanía Hurdana befindet sich in La Huetre, das zur Gemeinde Casares de las Hurdes gehört. Eine etwa 3,5 Kilometer lange Route führt von Casares de las Hurdes zum Centro de Interpretación de la Artesanía Hurdana in La Huetre. Das Centro de Interpretación de la Artesanía Hurdana zeigt Steinhäuser, Stickereien, Musikinstrumente und weitere lokale Handwerksarbeiten. La Huetre bewahrt traditionelle schmale Gassen.

Der Campanario de Casares de Las Hurdes ist ein markantes Beispiel traditioneller hurdänischer Architektur. Der Campanario de Casares de Las Hurdes wurde aus Stein und Schiefer errichtet und steht getrennt von der später errichteten Kirche.

Das Cementerio de piedra weist Felskunstmotive wie Leiterformen, Sterne sowie strahlenförmige und konzentrische Kreise auf. Die Felskunstmotive am Cementerio de piedra sind charakteristisch für künstlerische Phasen der fortgeschrittenen Eisenzeit und vorchristlicher Epochen. Carabusino bewahrt die Calleja de los Borrachos, eine für die lokale volkstümliche Architektur besonders repräsentative Gasse. In Robledo sind der alte Bereich der Alquería und die Obstgärten auf Terrassen sehenswert.

Weitere Reiseziele: Logrosán, Marchagaz, Montánchez, Caminomorisco, Villanueva De La Vera, Villasbuenas de Gata, Malpartida De Plasencia, Arroyomolinos De La Vera

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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