Caminomorisco: Wanderwege, Flusslandschaften und Kultur in Las Hurdes

File:Mural Igualdad Caminomorisco.jpg File:Mural Igualdad Caminomorisco.jpg Foto: MiguelAlanCS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zwischen Wanderwegen, Wasser und Hurdano-Kultur

Caminomorisco verbindet Wanderwege, Flusslandschaften und Kultur in Las Hurdes. Der Mäander El Melero liegt bei Riomalo de Abajo in der Gemeinde Caminomorisco. Er verbindet Wandermöglichkeiten, einen Aussichtspunkt über die Landschaft am Fluss Alagón sowie ein natürliches Becken am Fluss Ladrillar. Im Ort gibt es außerdem ein natürliches Schwimmbecken.

Rundwege ab der Touristeninformation

Die Touristeninformation von Caminomorisco befindet sich neben der Regionalstraße EX-204 im Gebäude der Casa de Cultura und informiert über die Region Las Hurdes. An diesem Ausgangspunkt beginnt die Ruta Chorrerón del Tajo, ein Rundwanderweg, der den weiß-grünen Markierungen lokaler Wege über Pisten und Brandschneisen folgt. Ebenfalls dort beginnt die Ruta Pisá de la Mora; der Rundwanderweg führt nach Caminomorisco zurück. Die Ruta Hotel de insectos startet gleichfalls an der Touristeninformation und führt über Brandschneisen zurück in den Ort.

Orientierung zwischen Straße und Landschaft

Caminomorisco ist über die Straße EX-204 erreichbar; die Straße führt durch den Ort und bietet Anbindungen in Richtung Coria und Salamanca. Für Arrobuey gilt eine andere Zugangsangabe: Arrobuey ist ausschließlich mit einem Geländewagen oder zu Fuß erreichbar.

Der Mirador del Chorrerón del Tajo, auch Salto del Alavea genannt, liegt in der Gemeinde Caminomorisco und bietet den Blick auf den Wasserfall des Flusses Alavea. In der Nähe der Fuente la Teja befindet sich die natürliche Badestelle El Hoyón. Ein Insektenhotel in der Nähe von Caminomorisco soll auf das Bienensterben und die ökologische Bedeutung von Insekten aufmerksam machen.

Stein, Schiefer und regionale Geschichte

Die Casa de Cultura de Caminomorisco verwendet Stein und Schiefer und orientiert sich an der traditionellen hurdanischen Volksarchitektur. In der Alquería de Cambrón in Caminomorisco befindet sich das Centro de interpretación del Agua y Medio ambiente de las Hurdes. Es ist in einer ehemaligen Ölmühle untergebracht und konzentriert sich besonders auf die Biodiversität der Region. Die Brücke bei Cambrón wurde im 13. Jahrhundert errichtet, um Menschen und Vieh bei Hochwasser das Überqueren zu ermöglichen; sie wurde aus Stein und Schiefer nach den Regeln der traditionellen hurdanischen Architektur gebaut.

Das Petroglifo Piedra Mora besteht aus einer Darstellung von Fußspuren mit Waffen, darunter Speerspitzen und ein Dolch; seine Datierung liegt zwischen der Eisenzeit und dem Mittelalter. Von der EX-204 erreicht man das Petroglifo, bevor man aus Richtung Pinofranqueado Caminomorisco erreicht. Eine vom Feuerwehrstützpunkt zur Aceña führende Piste führt zu den Gravuren, die sich etwa 600 Meter entfernt beim alten Baumschulgelände befinden.

Feste in Las Hurdes

Bei der XI. Matanza Tradicional de Caminomorisco 2025 gab es einen Kunsthandwerksmarkt sowie eine inszenierte traditionelle Schlachtung mit dem Abflammen und Zerlegen des Schweins. Der Carnaval Hurdano gilt als identitätsstiftendes Merkmal der Einwohner der Region Las Hurdes und wird seit 20 Jahren jedes Jahr in einer anderen Alquería von Las Hurdes gefeiert.

Weitere Orte im selben Verwaltungsbereich: Cilleros, Herrera De Alcántara, Talaván, Acebo, Santa Ana, Alcuéscar, Jaraicejo und Cañaveral.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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