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Laguardia: Kirchen, Archäologie und Feuchtgebiete

Unterkünfte in Laguardia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Looking out from Laguardia, Spain - panoramio.jpg File:Looking out from Laguardia, Spain - panoramio.jpg Foto: Tim Tregenza via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Im Norden von Laguardia steht die Kirche Santa María de los Reyes, deren Bau Ende des 12. Jahrhunderts im romanischen Stil begonnen und im 15. Jahrhundert vollendet wurde.

Kultur

Die Kirche umfasst gotische und Renaissance-Elemente; aufgrund späterer Umbauten gehören auch einzelne barocke Elemente zu ihrem Erscheinungsbild.

Ihre heutige Gestalt verbindet damit Bauteile aus mehreren Epochen: Auf den romanischen Baubeginn folgten die Vollendung im 15. Jahrhundert sowie spätere Veränderungen, durch die gotische, Renaissance- und einzelne barocke Formen zusammen sichtbar sind.

Die Kirche San Juan Bautista ist in Laguardia in die Stadtmauer und den Wehrturm integriert; der Wehrturm schützt das Zugangstor zur Stadt.

Die Torre Abacial ist ein quadratischer Burgturm, der zur Verteidigung der westlichen Mauern von Laguardia diente und sich an romanischen Turmbauten im Norden Italiens sowie in den katalanischen Pyrenäen orientiert.

Das Dolmen de la Huesera in Laguardia wurde wiederhergestellt. Der herabgefallene Deckstein wurde an seine ursprüngliche Stelle zurückgesetzt.

Archäologie

Am archäologischen Fundplatz La Hoya stammt die erste Siedlung aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. Damals kamen indoeuropäische Bevölkerungsgruppen aus Mitteleuropa mit den in der Region bestehenden megalithischen Kulturen in Kontakt.

Nach dem Auftreten der Keltiberer entwickelte sich La Hoya durch deren technische und wirtschaftliche Neuerungen zu einem bedeutenden Handelszentrum und zu einem Zentrum der territorialen Organisation.

Die gesteigerte landwirtschaftliche Produktivität förderte den Tauschhandel. Das keltiberische Wasserbecken in Laguardia dürfte im 3. bis 2. Jahrhundert v. errichtet worden und in Gebrauch gewesen sein.

In La Hoya reicht die überlieferte Entwicklung somit von einer frühen Siedlung und dem Kontakt verschiedener Kulturgruppen bis zu einer keltiberisch geprägten wirtschaftlichen und territorialen Bedeutung. Das Wasserbecken gehört in die spätere keltiberische Zeit und ergänzt diesen archäologischen Zusammenhang um ein konkretes Bauwerk.

Natur

Das geschützte Biotop Complejo Lagunar de Laguardia liegt in der näheren Umgebung von Laguardia und umfasst vier Feuchtgebiete.

Zu den natürlich entstandenen, zeitweise wasserführenden endorheischen Lagunen gehören Carralogroño, Carravalseca und Musko. Das vierte Gebiet ist das künstlich angelegte Süßwasserfeuchtgebiet Prao de la Paúl.

Die vier Teilgebiete unterscheiden sich damit sowohl nach ihrer Entstehung als auch nach ihrem Gewässercharakter: Drei sind natürliche, zeitweise wasserführende endorheische Lagunen, während Prao de la Paúl künstlich angelegt wurde und Süßwasser führt.

Das Feuchtgebietssystem Complejo Lagunar de Laguardia weist mindestens fünf Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse und mindestens zwölf verschiedene Vogelarten auf.

Zahlreiche Zugvögel kommen dort regelmäßig vor.

Wege und Besichtigungen

Die erste Etappe des Fernwanderwegs GR-38 verläuft von Oyón nach Laguardia.

In der näheren Umgebung von Laguardia eignet sich das Feuchtgebiet Prao de la Paúl besonders für einen Besuch, da ein Weg daran entlangführt und Bereiche zur einfachen Vogelbeobachtung vorhanden sind.

Reservierungen für geführte Besichtigungen in Laguardia können derzeit im Tourismusbüro sowie telefonisch oder per E-Mail über die dortigen Kontaktkanäle vorgenommen werden.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele sind Leza, Labastida, Castillo-Sopeña, Agurain, Guinea, Lasarte, Hereña und Goiuri-Ondona.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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