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Hereña entdecken: Kirche, Mühle und Wege am Bayas

Unterkünfte in Hereña

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hereña verbindet die Lage am Bayas mit einer Geschichte, die sich an Brücke, Kirche, Mühle und Wegen ablesen lässt. Für Sie eröffnen sich damit mehrere Blickwinkel: die Landschaft des Flusses, die mittelalterliche Engstelle und konkrete Wegeziele in der Umgebung.

Hereña zwischen Bayas und Engstelle

Hereña liegt in einer Senke zwischen zwei Bergen am linken Ufer des Flusses Bayas. Das bebaute Gebiet liegt auf alluvialem Boden des Bayas. Rund um Hereña besteht das Gelände aus sandigen Kalksteinen, Mergeln und roten Sandsteinen; südlich des Ortes kommen außerdem ockerfarbene Mergel und Sandsteine vor. Die unterschiedlichen Gesteinsfarben geben der Umgebung einen klaren landschaftlichen Rahmen.

Die Brücke von Hereña markiert den Eingang der Engstelle, die die Gebiete an den beiden Ufern des Flusses miteinander verbindet. Im Mittelalter machte diese Lage Hereña zwischen den Gebieten von Kuartango und Ribera Baja für einflussreiche Familien begehrt. Sie wollten dort einen Wehrturm zur Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs errichten. So verweist die Landschaft zugleich auf die frühere Bedeutung des Ortes als Verbindung zwischen beiden Gebieten.

Kirche und Kapelle

In der San-Miguel-Kirche von Hereña fällt ein markantes präromanisches Fenster auf. An ihrer Nordseite besitzt sie einen niedrigen quadratischen Turm. Die Seitenaltäre sind der Dolorosa und der Jungfrau vom Rosenkranz geweiht. Die Kirche vereint damit architektonische Einzelheiten und religiöse Ausstattungsmerkmale, die den Ortsbesuch kulturell prägen.

Zur historischen Sakrallandschaft gehört auch die ehemalige San-Bartolomé-Kapelle. Sie hat heute keinen religiösen Charakter mehr, bewahrt aber an ihrer Ostwand ein Fenster romanischer Ausprägung. Das Taufbecken von Hereña ruht auf einer Säule mit sechs angesetzten kleinen Säulchen und wird der Hochromanik zugeordnet. Nach Ansicht einiger Autoren, darunter G. López de Guereñu, stammt es aus einer anderen Kirche, die sich in Hereñuela befand.

Von der Mühle zu Wegen und Bergzielen

Am Weg neben dem Wasserlauf steht die Mühle von Hereña; sie ist heute saniert. Die Senda de los Molinos beginnt an der Molino de Hereña und führt bis zur Molino de Mimbredo.

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Von Hereña aus ist der 737 Meter hohe Montemayor erreichbar. Hereña liegt nahe dem Camino de Rudopio, über den man zu den Wiesen des Castro de Carasta gelangt. In der näheren Umgebung von Hereña liegt das Castro de Carasta, das Verteidigungsstrukturen aus einer kulturellen Abfolge von Eisenzeit, Romanisierung und Mittelalter bewahrt. Für Ihre Planung stehen damit neben der Fluss- und Ortsgeschichte auch ein Bergziel, ein benannter Weg und ein archäologisch geprägter Ort im Umfeld.

Hereña feiert sein Patronatsfest am letzten Augustwochenende.

Anreise von Vitoria-Gasteiz

Von Vitoria-Gasteiz aus erreicht man Hereña über die Ausfahrt nach Nanclares von der N-I, weiter auf der A-2622 bis zur Kreuzung bei Anúcita und anschließend über die A-4343 nach Mimbredo. Die beschriebene Abfolge führt die Anreise über Nanclares, Anúcita und Mimbredo bis zum Zielort.

Weitere Orte

Weitere Orte: Laguardia, Sobrón, Navaridas, Gurendes, Legutio, Arkaia, Manurga, Pinedo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alava.

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