Soto del Barco: Küste, Geschichte und Wege am Nalón
File:Rip currents at La Arean beach, Soto del Barco. Asturias. 02.JPG
Foto: Geologist15 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Soto del Barco entwickelte sich am Nalón; dessen Ästuar erreicht in dieser Gegend die kantabrische Küste. Die Landschaft verbindet damit Flussmündung und Küste. Strand, Hafen und historische Zeugnisse treten dabei an unterschiedlichen Orten hervor. Für die Reiseplanung lassen sich diese Orte nach ihren konkreten Themen ordnen.
Strand und Meerblick
Das Erholungsgebiet Los Quebrantos liegt am Strand und bietet einen Ausblick auf Meer und Berge. Die Playa de Los Quebrantos ist ein großer kantabrischer Strand in der Nähe von La Arena. Sie eignet sich zum Spazierengehen, Baden und Surfen. In L'Arena gibt es außerdem eine Uferpromenade, die sich für Spaziergänge eignet.
Kultur zwischen Küste und Geschichte
Am El Castillu steht ein sehr alter Anleger, der in Asturien als einzigartig gilt. In L'Arena kann die Rula de L'Arena von außen besichtigt werden. In L'Arena gibt es außerdem die weihnachtliche Tradition des Angulero: Dabei bringt ein Fischer Kindern Geschenke. Der Palacio de la Magdalena wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf Geheiß von Don Juan de Llano Ponte, dem Bischof von Oviedo, errichtet. Das Castro de San Martín in El Castillo wurde von den Römern weitergenutzt und später während des Königreichs Asturien zu einer Burg umgebaut. Die Burg Castillo de San Martín wurde im 9. Jahrhundert auf Geheiß von Alfons III. von Asturien errichtet, um den Ort und die Küste vor normannischen Invasionen zu schützen. Das Interpretationszentrum Puerta del Mar verfügt über eine Dauerausstellung zur Geschichte der Aalfischerei und zum Leben der Kohlesammlerinnen. Sie behandelt die Umweltmerkmale der Ría del Nalón und die ethnografische Kultur der Gemeinde; außerdem erläutert sie die frühere Bedeutung der Fischkonservenfabriken und der Kohlesammlung in der Ría del Nalón.
Wege mit Aussicht und Militärgeschichte
Besucher können das Militärensemble von Ranón betreten und seine Galerien durchqueren. Ein 50 Meter langer Schützengraben verbindet die beiden Forts von Ranón mit der Artilleriebatterie von La Peña. Die Senda de las Trincheras de Ranón kann am Hafen von La Arena begonnen und in Richtung Ranón bergauf begangen werden. Von Villar und Santa Eulalia bietet die Ruta de Santa Eulalia Panoramablicke auf die Gemeinden Pravia und Soto del Barco. In Riberas ist der Palacio de Bouzas ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Interessenziel an der Ruta de los Veneros.
Sporthafen und Aaltradition
Der Sporthafen von San Juan de la Arena verfügt über 98 feste Liegeplätze und 10 feste Ankerplätze, darunter 10 Ankerplätze für den Transit. Er ist über die Autobahn A-8 sowie die Straßen N-632 und AS-318 erreichbar.
In San Juan de la Arena dauert die Saison der Aale von Oktober bis April. Im Februar oder März erreicht sie mit dem Festival de la Angula ihren Höhepunkt.
Den direkten Ortsbezug ergänzt Soto Del Barco.
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