Lago in Parres: Schlucht, Kultur und Route la Reina
Lago zwischen Fundstelle und Flusslandschaft
Lago (San Juan de Parres) hat einen konkreten archäologischen Bezug: In Lago befindet sich die Fundstelle Abrigo del Mampodre, an der lithisches Material festgestellt wurde. Dieser Fundplatz steht am Anfang eines Ortsbildes, das sich anschließend über Flusslauf, Kapelle und Routen durch Parres erschließt. Für Sie entsteht damit ein Reiseeinstieg, der verschiedene Themen nebeneinanderstellt, statt Lago auf nur eine Sehenswürdigkeit zu verkürzen.
Der Mampodre und die Öffnung des Tals
Die Schlucht des Flusses Mampodre erstreckt sich von Fontecha bis zu den Dörfern Tospe und Lago. Der Mampodre-Fluss kommt von der Mota de Cetín und fließt durch diese Schlucht bis zu Tospe und Lago; bei Romillín beginnt sich das Tal zu öffnen. Für die Betrachtung der Landschaft ist dieser Verlauf besonders anschaulich: Ursprung, Schlucht, Dörfer und Talöffnung folgen als unterschiedliche Stationen aufeinander. Lago steht dabei als eines der Dörfer an der beschriebenen Schlucht, während Romillín den Punkt markiert, an dem sich das Tal zu öffnen beginnt.
Historisch-künstlerischer Rundgang durch Parres
Ein historisch-künstlerischer Rundgang durch Parres führt über Arriondas, Arenas, San Martín de Bada, Bada, Vallobil, Lago und San Juan de Parres. Die Capilla de San Francisco in Lago ist eine Station dieses Weges. Im Kulturverlauf erscheint Lago damit zusammen mit mehreren Orten des Gemeindegebiets, ohne dass der Ort auf die Kapelle reduziert wird. Für Sie entsteht eine Möglichkeit, Ortsgeschichte und Wegverlauf in einem zusammenhängenden Thema zu lesen.
Kapelle, Bild und Fest in Llau
In Llau steht die dem heiligen Franz von Assisi geweihte Kapelle. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde im 20. Jahrhundert umgebaut. Das schlichte Gebäude ist im volkstümlichen Stil gehalten. Das Bild des heiligen Franz von Assisi in der Kapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Um den 4. Oktober wird in Llau zu Ehren des Heiligen ein Fest gefeiert. Architektur, Bild und Fest bilden damit drei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte von Llau.
Die Route la Reina
Die Route la Reina beginnt in Soto de Dueñas im Gemeindegebiet von Parres und endet in Villanueva im Gemeindegebiet von Cangas de Onís. Sie überquert den Fluss Piloña über eine weitere Brücke und führt in Richtung Vallobil und Lago. Dadurch taucht Lago auch im Zusammenhang mit einer Route auf, deren Anfang und Ende außerhalb des Ortes liegen. Die Route stellt somit eine Verbindung über zwei Gemeindegebiete her.
Verkehr und geführte Flussbesichtigung
Die regionale Verkehrslinie 012-005 Lago–CP Reconquista bedient Haltestellen in Llau/Lago und La Quintana. Ein weiterer konkreter Mampodre-Bezug liegt im Landhaus El Brañizu: Dort werden für Gäste geführte Besichtigungen des Flusses angeboten. Die Themen wechseln damit zwischen Ortsgeschichte, Flussverlauf und Route la Reina.
Weitere Zielorte
Collía, Tresmonte, San Juan De Parres, Llames De Parres, Romillo, Sobrepiedra, Cofiño und Dego
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