Parres zwischen Sella und Sierra del Sueve
Flusskorridor und Berglandschaft
Parres verbindet den Flusskorridor des Sella mit der Berglandschaft der Sierra del Sueve. Die geschützte Landschaft Sierra del Sueve umfasst das ZEC-Gebiet Sierra del Sueve (ES1200043). Der Picu Pienzu ist der höchste Punkt der Sierra del Sueve. Von Parres aus bietet der Mirador del Fitu Ausblicke auf die Picos de Europa.
Der Sella im Ortsbild
Eine eigene Orientierung am Fluss Sella gibt die Emilio-Llamedo-Brücke. Sie verfügt über einen auskragenden Aussichtspunkt über dem Fluss Sella. Ihre Gestaltung räumt Fußgängern mehr Bedeutung ein, indem sie das Stadtgefüge von Arriondas weiterführt.
Der Camín de la Reina: Weg mit Geschichte
Der Camín de la Reina ist 12,1 Kilometer lang und als einfache Wanderroute eingestuft. Sein Verlauf führt teilweise über eine antike Römerstraße, die von der Legio VII unter Kaiser Galba im Jahr 67 erbaut wurde. Die heutige Bezeichnung Camín de la Reina geht auf die Reise von Isabel II. nach Covadonga im Sommer 1858 zurück. Außerdem verläuft der Camín de la Reina teilweise durch das Natura-2000-Gebiet ZEC Río Sella. Für Sie verbindet dieser Weg somit eine klar erkennbare Länge und Einstufung mit römischer Geschichte, königlicher Reisegeschichte und einem geschützten Flussraum.
Wald, Tal und Wege
Der Bosque de Cea ist ein gemischter atlantischer Wald von hohem ökologischem und landschaftlichem Wert mit mehr als 260 Hektar Eichen- und Buchenbestand. Die Route durch den Bosque de Cea führt zum Aussichtspunkt El Sedo mit Blick über das Tal des Flusses Mampodre. Auf der GR108-Route führt der Weg nach der Querung einer Brücke am Fluss Piloña an der Kirche Santa María vorbei. Waldfläche, Talblick, Flussquerung und Kirche bilden dabei unterschiedliche konkrete Motive für die Landschafts- und Kulturwahrnehmung.
Radroute und Anstieg
Auch mit dem Fahrrad ist ein bestimmter Abschnitt beschrieben: Die Radroute von Oviedo nach Cangas de Onís nutzt in Parres die Straße von Arenes und steigt dort auf etwa 3 Kilometern an. Der Anstieg gehört damit zu den klar benannten topografischen Merkmalen dieser Verbindung.
Kirchen am Weg
In Llames hat die Kirche San Martín de Escoto mittelalterliche Ursprünge und besteht aus einem einschiffigen Bau mit quadratischem Chorraum. Die schlichte Kapelle San Lorenzo liegt in Romiyu am Verlauf des Camín de la Reina. Beide Sakralbauten setzen auf ihre Weise historische Bezugspunkte entlang der beschriebenen Wege.
Fiesta del Bollu und La Peruyal
Die Fiesta del Bollu, auch La Peruyal genannt, gilt als Fest von touristischem Interesse des Fürstentums Asturien und wird in Arriondas gefeiert. Sie besteht seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das historische Viertel La Peruyal ist das Zentrum der Fiesta del Bollu. Festname, Ortsbezug und historisches Viertel gehören damit eng zusammen.
Weitere mit Parres verbundene Orte
Mit Parres verbunden sind Cofiño, Romillo, Collía, San Juan De Parres, Sobrepiedra, Dego, Lago, Llames De Parres und Tresmonte.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
