Cofiño (Cofiñu): Wanderwege und historische Spuren
Cofiño (Cofiñu) verbindet benannte Wanderwege mit historischen Spuren und lokalen Traditionen. Eine einfache Variante der Wanderung durch die Sierra del Sueve führt auf einem Weg entlang des Flusses Braña Fondera hinunter nach Cofiño; der Fluss entspringt am Fuß des Pienzu. Für Ihre Tagesplanung bietet dieser Verlauf einen klaren landschaftlichen Bezug: Der Weg orientiert sich an einem Fluss und endet in Cofiño.
Wanderwege zwischen Sierra del Sueve und Bustacu
Die Route Cofiño–Bustacu–Mirador del Fitu beginnt in Cofiño mit dem Aufstieg in die Sierra del Sueve. Von Arriondas aus ist sie über die Straße nach Colunga erreichbar; nach ungefähr 6 Kilometern biegt man links in Richtung Cofiño ab. Die Route folgt dem Verlauf des Flusses Piedras Luengas, überquert ihn später und führt zur Almwiese von Bustacu. Startpunkt, Anfahrt, Abzweigung und die markanten Landschaftspunkte ergeben so eine nachvollziehbare Abfolge für die Vorbereitung dieses Ausflugs.
Eine weitere Möglichkeit, die Umgebung auf einer beschriebenen Strecke zu erleben, bietet das Fahrrad. Die Route Entre Parres y Piloña ist eine Fahrradroute über wenig befahrene Straßen und führt nach Cofiño, Villar de la Cuesta und Pandiello. Über wenig befahrene Straßen verbindet sie Cofiño mit Villar de la Cuesta und Pandiello.
Romanische Details an der Iglesia de San Miguel
Die Iglesia de San Miguel de Cofiño ist eine Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert im volkstümlichen Barockstil und wurde später mehrfach umgestaltet. Im Chor bewahrt sie eingemauerte romanische Bauteile aus dem 12. Jahrhundert. Dazu gehören ein mit Leisten und Blumen verziertes Fensterportal mit zwei Archivolten sowie vier mit Akanthusblättern und stilisierten Palmetten geschmückte Kapitelle. In der Außenmauer der Iglesia de San Miguel de Cofiño ist außerdem ein anthropomorphes Mondrelief eingemauert. Chor und Außenmauer bieten dadurch klar unterscheidbare architektonische und bildliche Details für die Betrachtung.
Auch die in Cofiño (Cofiñu) entdeckte Grabstele für Ammia Caelionica gehört zu den konkreten historischen Zeugnissen des Ortes. Sie trägt eine Darstellung der Sonnenscheibe. Die Inschrift auf der Grabstele für Ammia Caelionica wird auf das Jahr 267 datiert. Neben der mittelalterlichen Kirche führt dieses Zeugnis zu einer deutlich früheren zeitlichen Ebene der Ortsgeschichte.
Lokale Küche und Festtradition
Im Puebloastur in Cofiñu (Cofiño) werden Küche mit Produkten aus der Region und die Möglichkeit zur Verkostung des eigenen Weins angeboten. Cofiño (Cofiñu) feiert sein Patronatsfest jeweils gegen Ende September, etwa am 29. September. Damit finden Sie neben Wanderwegen und Baugeschichte auch einen gastronomischen Anknüpfungspunkt sowie einen festlichen Terminrahmen, der bei der Reiseplanung berücksichtigt werden kann.
Für weitere Ziele in Asturien können Sie auch San Juan De Parres, Dego, Romillo, Sobrepiedra, Collía, Llames De Parres, Tresmonte und Lago ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Parres.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
