Mieres del Camín zwischen Pilgerweg und Bergbauerbe
File:Albergue de Peregrinos, Mieres del Camín 02.jpg
Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Mieres del Camín verbindet römischen Ursprung, Pilgertradition und Bergbauerbe auf engem Raum. Unter der heutigen Stadt liegt ein römischer Ursprung verborgen. Im Viertel La Villa befindet sich der ursprüngliche Ortskern von Mieres; zugleich liegt La Villa am Pilgerweg nach Santiago. Wer den Ort erkundet, begegnet dabei unterschiedlichen historischen Schichten: dem gewachsenen Stadtraum, einzelnen Baudenkmalen, kulturellen Einrichtungen und den Spuren der industriellen Vergangenheit.
La Villa und die Baugeschichte von Mieres
La Villa weist einen traditionellen städtischen Charakter auf, und ihre Außenbereiche sind besichtigbar. Das unregelmäßige Straßen- und Platzgefüge ist für frühe landwirtschaftliche Siedlungen charakteristisch. Straßen und Plätze bilden hier gemeinsam den historischen Ortskern, sodass nicht nur einzelne Fassaden, sondern auch die Anordnung des Viertels zu den prägenden Merkmalen gehört.
Zu den eigenständigen Bauzeugnissen gehört die Casa Duró, das älteste zivile Gebäude der Stadt Mieres. In La Villa steht außerdem der Palacio del Marqués de Camposagrado, ein bedeutendes Baudenkmal, das als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) geschützt ist. Der Palacio besitzt einen zentralen Säulenhof, umrahmende Gärten und eine Kunstsammlung. So stehen an diesem Ort bürgerliche Baugeschichte, geschütztes Kulturerbe und konkrete architektonische Details nebeneinander.
Die Pfarrkirche San Juan Bautista wurde 1926 errichtet und ist deutlich neobarock geprägt. Einen anderen kulturellen Schwerpunkt setzt die Casa de Cultura Teodoro Cuesta. Sie bildet das Zentrum eines Netzes kultureller Einrichtungen; zu ihm gehören ein Auditorium, ein Ausstellungsraum, eine Bibliothek und ein Lesesaal. In der Casa de Cultura Teodoro Cuesta gehören dazu ein Auditorium, ein Ausstellungsraum, eine Bibliothek und ein Lesesaal.
Wege zwischen Pilgertradition und Bergbau
Der Camín del Salvador ist eine Kulturroute, die in Mieres einen Teil der offiziellen Route des Camino del Salvador beziehungsweise des Jakobswegs erschließt. Zugleich vermittelt sie die Geschichte und das industrielle Erbe des Ortes.
Eine weitere Route beginnt und endet an der Plaza de Requexu: Die Ruta del Ferrocarril de Baltasara ist 10,4 Kilometer lang, leicht und familiengeeignet. Als Vía Verde kann sie ganzjährig begangen werden. Industrielle Relikte liegen an der Strecke in einer vom Bergbau geprägten Landschaft.
Plätze, Kultur und Bergarbeitersiedlung
Die Plaza de Requexu, auch Plaza San Juan genannt, ist ein verkehrsfreier Platz, an dem Sidra ausgeschenkt wird und traditionelle Gastbetriebe ansässig sind. Auf der Plaza de Requexu wird Sidra ausgeschenkt; dort sind traditionelle Gastbetriebe ansässig. Im Gemeindegebiet von Mieres entstand Bustiello zwischen 1890 und 1917 als Bergarbeitersiedlung. Die Arbeiterhäuser reihen sich an drei Straßen und verfügen über kleine Gärten. An Bustiello lässt sich die Geschichte des Bergbaus deshalb auch an der Anlage der Siedlung und an ihren Wohnhäusern ablesen.
Weitere Orte
Cenera, Cardeo Riba, Figaredo, Laipata, Santu Miano, Urbiés
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