Cenera: Paläste, Landschaft und asturische Tradition
Cenera verbindet grüne Tallandschaften mit Kultur- und Traditionsthemen. Der Ort liegt in einem Tal, das einem großen Teil der industriellen Umgestaltung der Umgebung entging. Dazu kommen barocke Paläste, ein geschütztes Kulturgut, ein Felsbild, regionale Festkultur und ein Wanderweg durch Eichenbestände.
Paläste und kulturelle Spuren
Der Palacio de Arriba ist ein barocker Palastkomplex in Cenera aus dem späten 16. Jahrhundert. Der Palacio de Abajo ist ein volkstümlich-barocker Palast in Cenera aus dem Jahr 1736. Zum Anwesen des Palacio de Arriba gehören außerdem eine Kapelle, Stallungen, eine Brücke und ein Taubenschlag. Zeitlich folgt der Palacio de Abajo mit 1736 auf den Palacio de Arriba aus dem späten 16. Jahrhundert. Der Palacio de Abajo unterscheidet sich in der Bauform vom barocken Palastkomplex des Palacio de Arriba.
Der Palacio de Arriba de Cenera ist als Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse geschützt; die Veröffentlichung dieses Schutzes ist auf den 20.04.1995 datiert. Eine weitere kulturelle Spur führt zum Felsbild „Petroglifo de Cenera“. Es gilt mit nahezu vollständiger Sicherheit als erste künstlerische Manifestation im Caudal-Becken.
Tal, Ausblicke und Eichenbestände
Vom Erholungsgebiet El Cantu bieten sich Ausblicke auf den Monte Llosorio, Peñarreigá und Cenera. Cenera selbst ist von grünen Landschaften in einem Tal geprägt, das einem großen Teil der industriellen Umgestaltung der Umgebung entging. Die grünen Tallandschaften gehören damit zum Ort selbst und nicht nur zum Blick vom El Cantu. Für Naturinteressierte treten hier der Talraum, die Bergansichten und die Eichenbestände des PR AS-39 als konkrete Landschaftsthemen hervor.
Auch der Wanderweg PR AS-39 gehört zum naturbezogenen Profil von Cenera. Er führt abschnittsweise durch Eichenbestände. Der Weg ergänzt die Ausblicke vom El Cantu um einen Waldbezug. Für die Reiseplanung lassen sich die Landschaftspunkte getrennt berücksichtigen: El Cantu steht für Ausblicke auf Monte Llosorio, Peñarreigá und Cenera, während der PR AS-39 abschnittsweise durch Eichenbestände führt. Bei der Anreise markieren El Pedroso und Mieres jeweils unterschiedliche Ausgangspunkte der beiden Verkehrswege nach Cenera.
Asturische Tradition und regionale Küche
In Cenera wird der „Mercau Astur“ zusammen mit den Gastronomietagen „Menú Mercau Astur“ veranstaltet. Beim „Mercau Astur“ tragen die Einwohner traditionelle asturische Trachten. Beim „Mercau Astur“ gehören Gastronomie und traditionelle asturische Trachten zu demselben Veranstaltungsrahmen in Cenera.
Anreise nach Cenera
Mit dem Auto erreicht man Cenera über die MI-3 und anschließend ab El Pedroso über die MI-4. Für die öffentliche Anreise bietet EMUTSA eine Verkehrsverbindung zwischen Mieres und Cenera an. Die Straßenroute führt dabei über El Pedroso, während die EMUTSA-Verbindung Mieres und Cenera miteinander verbindet. Die beiden Anreiseangaben unterscheiden sich somit beim Ausgangspunkt: El Pedroso gehört zur Autostrecke, Mieres zur EMUTSA-Verbindung.
Weitere Orte
Laipata, Urbiés, Santu Miano, Cardeo Riba, Mieres und Figaredo.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comZur übergeordneten Reiseübersicht: Mieres.
