Folgueras: Sakralarchitektur, Kulturerbe und Jakobsweg

File:Horreo. Folgueras. Pravia. Asturias.jpg File:Horreo. Folgueras. Pravia. Asturias.jpg Foto: Tomás Fano via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Sakralarchitektur in Folgueras

Die Iglesia de Santiago de Folgueras besitzt einen seitlichen Portikus und eine dreiteilige Fassade. Schon diese beiden Baumerkmale geben dem Gotteshaus eine klar gegliederte Außenansicht. Wer sich für Kirchenbau interessiert, findet hier einen konkreten Ausgangspunkt zwischen Vorbau und Fassadenaufbau.

Der zentrale Glockengiebel der Iglesia de Santiago de Folgueras hat drei Öffnungen und ragt über die seitlichen Fassadenabschnitte hinaus. Im Inneren ist die Kirche vollständig mit Kreuzgratgewölben überwölbt. Außenform und Innenraum setzen damit unterschiedliche architektonische Akzente.

Kulturerbe in den umliegenden Orten

Weitere Kulturorte liegen in Jarrio und El Espín. Die Capilla de Santa Ana in Jarrio gehört zum Inventar des Kulturerbes von Asturien. In El Espín gehört auch die Casa Costa Rica zu diesem Inventar. Die Casa Costa Rica wurde 1928 als Sommerresidenz errichtet; neben dem Kulturerbe-Eintrag gehört damit auch ihre Bauzeit zur Geschichte von El Espín. Beide Orte erweitern den Blick über die Kirche von Folgueras hinaus auf unterschiedliche historische Bauwerke.

In La Esfreita, einem kleinen Dorf in der Pfarrei Folgueras in der Gemeinde Coaña, Asturien, befindet sich die Casa y Capilla de la Inmaculada Concepción. Sie gehört zum Inventar des Kulturerbes von Asturien und verbindet ein traditionelles asturisches Wohnhaus mit einer der Unbefleckten Empfängnis gewidmeten Kapelle. Zugleich ist sie ein Beispiel für die ländliche Architektur Asturiens.

Landschaft und Orte im Freien

Im Dorf Torce in der Pfarrei Folgueras gibt es nahe dem Pico de Jarrio ein Naherholungsgebiet mit Picknicktischen, Grillstellen und einem Kinderspielplatz. Die Ausstattung umfasst damit Plätze für eine Pause, Möglichkeiten zum Grillen und einen eigenen Bereich für Kinder.

Meiro ist mit den Mäandern des gleichnamigen Flusses verbunden. Einen anderen Landschaftsaspekt bietet ein Aussichtspunkt in Coaña: Von dort sind die ausgedehnte Küstenebene und sogar Ortschaften im benachbarten Galicien zu sehen. Flusslauf, Küstenebene und Fernblick markieren unterschiedliche landschaftliche Bezüge im Reisegebiet.

Jakobsweg, Hospital und Festtradition

Jarrio ist außerdem mit dem Hospital de Santa Ana beziehungsweise Hospital de Jarrio verbunden. Das Hospital wurde wahrscheinlich Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet und diente Pilgern auf dem Weg nach Santiago als Zuflucht. Seine Geschichte verbindet den Ort mit der spirituellen und sozialen Dimension des Jakobswegs.

Der Küstenweg des Jakobswegs (Camino de Santiago) führt nach etwa 450 Metern zu einer Ortschaft. In Jarrio greifen zudem religiöse Namen und regionale Festtradition ineinander: Die Fiestas de Santiago y Santa Ana umfassen eine traditionelle Chorizada mit Rapón, Dessert und Sidra. So stehen neben Bauwerken und Weggeschichte auch überlieferte Speisen und Getränke im Mittelpunkt.

Weitere Orte

Weitere Orte: Prieres, Caspio La Vega, Coaña, Las Arenas, Helgueras, Villademoros, Celada, La Pedrera

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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