Careses zwischen Landschaft, Geschichte und asturischer Kultur

Careses zwischen Landschaft und Geschichte

Careses ist ein kleines Dorf in Zentralasturien, etwa fünf Kilometer von La Pola Siero entfernt. Der Ort verbindet Bewegung in der Landschaft, Naturbeobachtung und asturische Kultur mit konkreten Spuren seiner Vergangenheit. Wenn Sie für Ihre Reise einen Platz mit eigener Geschichte und unterschiedlichen Blickwinkeln suchen, begegnen Ihnen hier eine historische Trasse, eine Rundroute, die Peña Careses, ein ethnografisches Kulturgut und ein Fest in der näheren Umgebung.

Eine Bahntrasse mit neuer Funktion

Die Senda Verde La Viona nutzt einen Teil der Trasse der um 1906 von der Gesellschaft „Ferrocarriles de San Martin-Lieres-Gijon-El Musel“ begonnenen und nahezu fertiggestellten Eisenbahnstrecke San Martín del Rey Aurelio–Lieres–Gijón–El Musel. Diese Eisenbahnstrecke wurde nie in Betrieb genommen. Heute besteht die ehemalige Eisenbahntrasse als Verbindungsweg zwischen La Collada und Careses. So begegnen sich an diesem Verlauf ein nicht verwirklichtes Eisenbahnprojekt und seine heutige Funktion als Wegverbindung.

Camín de Careses: Rundroute zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Der Camín de Careses (PR AS-216) beginnt in Careses. Die Rundroute ist 15,1 Kilometer lang und hat eine Dauer von 3 Stunden und 45 Minuten. Fast auf ihrer gesamten Länge kann sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für Ihre Planung ergeben sich damit eine festgelegte Streckenlänge, eine konkrete Zeitangabe und zwei mögliche Arten, die Route zu erleben. Der Start in Careses macht den Ort zu einem direkten Bezugspunkt für diesen Weg.

Panoramablicke an der Peña Careses

Der Aufstieg zur Peña Careses bietet Panoramablicke vom Kantabrischen Gebirge bis zum Kantabrischen Meer. Gleichzeitig gilt für das Klettern an der Peña Careses eine klare zeitliche Einschränkung: Während der Brutzeit der dort lebenden Vögel ist es vom 15. Februar bis 31. Juli verboten. Der Schutzplan für die Peña Careses soll die natürlichen Ressourcen der Umgebung schützen und deren Nutzung zur Erholung und Freizeit ermöglichen. Landschaftserlebnis und Naturschutz werden an diesem Ort somit gemeinsam gedacht.

Fledermäuse und geologische Besonderheiten

Im Tunnel La Viona gibt es Fledermauskolonien, darunter Arten, die als geschützt katalogisiert sind. In der näheren Umgebung von Careses befindet sich außerdem die Cueva de San Pedrín, eine etwa 80 Meter lange Höhle. Der Fluss Rufiañu durchquert die Höhle, die wegen ihres geologischen Werts hervorzuheben ist. Beide Orte stehen für Naturthemen, die sich deutlich von der offenen Aussicht an der Peña Careses unterscheiden.

Ethnografisches Erbe und ein Augustfest

Der Lavadero de Careses gehört zu den inventarisierten ethnografischen Kulturgütern des Gebiets. In der näheren Umgebung von Careses findet jedes Jahr am dritten Sonntag im August das San-Pedrín-Fest statt, das als Fest von touristischem Interesse anerkannt ist. Zum Fest gehören eine folkloristische Prozession und eine asturische Messe, die vom Coro Santiaguín gesungen wird. Damit reicht der kulturelle Bezug von einem konkreten traditionellen Bauwerk bis zu einem wiederkehrenden Festtermin mit Musik, Prozession und religiöser Feier.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet können Sie hier ansehen: Riofabar, Premio, Pruneda, Sotiello, Villademoros, Jarrio, Pimiango und Celada.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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