Zum Inhalt

Torrijo del Campo: Kirche, Jiloca-Tal und Aussichtspunkt

Unterkünfte in Torrijo del Campo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
File:Iglesia católica de San Pedro de Torrijo del Campo (Teruel).jpg File:Iglesia católica de San Pedro de Torrijo del Campo (Teruel).jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Torrijo del Campo zeigt seinen Charakter in Baukunst, Ortsgeschichte, Handwerk und Landschaft. Im Ortsbild stehen sakrale Bauten, ein Herrenhaus und der erhaltene Bogen der ehemaligen Casa Grande neben den Bezügen zum Jiloca-Tal.

Kirche und historische Bauwerke

Die Iglesia Parroquial de San Pedro besitzt einen markanten Turm aus fünf Baukörpern: Auf einem Sockel aus Mauerwerk stehen vier Ziegelkörper mit barocken Dekorationen und Einflüssen der Mudéjar-Tradition. Die Kirche beherbergt mehrere Altarretabel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dazu gehören das Hauptretabel sowie Retabel der Unbefleckten Empfängnis, des Johannes des Täufers und Unserer Lieben Frau vom Carmen. Die Verbindung aus barocken Dekorationen und Mudéjar-Einflüssen prägt dabei die architektonische Eigenart des Turms.

Innerhalb des bebauten Ortsgebiets von Torrijo del Campo liegt die Ermita de Santa Bárbara aus dem Jahr 1723. Der Sakralbau hat einen quadratischen Grundriss und ist mit einem Kreuzgratgewölbe mit ausgeprägten Rippen bedeckt. Ein rundbogiges Portal trägt ein eingemeißeltes Turmsymbol. Die Ermita zeigt damit einen quadratischen Grundriss, ein Kreuzgratgewölbe mit ausgeprägten Rippen und ein rundbogiges Portal mit eingemeißeltem Turmsymbol. Am Ortseingang steht außerdem ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Von der ehemaligen Casa Grande ist in Torrijo del Campo ein Bogen erhalten.

Tradition und Ortsbild

Prächtige Pappeln säumen den Weg zum Ortseingang von Torrijo del Campo. Zum kulturellen Profil des Ortes gehören außerdem eine ausgeprägte Jota- und Handwerkstradition. Eine besondere Verbindung zur ländlichen Vergangenheit schafft die Feier „El día de la siega y la trilla“ der Asociación Cultural Torrijo del Campo. Sie findet in alternierenden Jahren etwa am dritten Juliwochenende statt und stellt das Mähen und Dreschen von Getreide von Hand in der Mitte des 20. Jahrhunderts nach. Die Vorführung konzentriert sich auf konkrete Arbeitsschritte der Getreideernte und verbindet den Festtermin mit ländlicher Arbeit.

Ausblicke und Wege in der Landschaft

Der Mirador de la caseta del montero liegt auf dem höchsten Berg im Gemeindegebiet von Torrijo del Campo. Der Weg beginnt am Friedhof, führt am Pozo de la Cañada vorbei und steigt anschließend zur Berghütte an. Am Aussichtspunkt eröffnen sich weite Blicke über das Jiloca-Tal und zahlreiche Gemeinden. Für den Zugang wird ein Geländefahrzeug empfohlen. Der ansteigende Verlauf vom Friedhof über den Pozo de la Cañada bis zur Berghütte bildet dabei einen klar gegliederten Zugang zum Aussichtspunkt.

Einige Hektar von Torrijo del Campo gehören zum LIC Sierra Palomera im Natura-2000-Netz. In der Umgebung liegt außerdem eine stillgelegte alte Getreidemühle. Die Mühle bewahrt eine einfache Zugangsbrücke und eine Pappelallee in ihrer Umgebung. Die stillgelegte Mühle ergänzt diese Landschaftsbezüge um ein historisches Zeugnis der Getreideverarbeitung. Torrijo del Campo gehört zu den am Jiloca-Fluss gelegenen Orten; diese Siedlungen bilden eine touristische Wasserroute. Die Reserva Natural de la Laguna de Gallocanta gehört zu den Ausflugszielen in der Umgebung von Torrijo del Campo.

Weitere Reiseziele zur Orientierung: Fortanete, La Ginebrosa, Linares De Mora, Alba, Bronchales, Alloza, El Vallecillo und Monroyo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige

Für Anbieter

Anzeige
Anzeige