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El Vallecillo: Quellen, Wanderwege und historische Spuren

Unterkünfte in El Vallecillo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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El Vallecillo zeigt seine Besonderheiten an Wegen, Wasser und historischen Bauwerken. Der GR 10.1 verlässt El Vallecillo in östlicher Richtung, verläuft zunächst etwa 100 Meter auf der Straße und biegt dann auf einen Weg ab. Der Wanderweg SL-TE 14 durchquert den Barranco del Pilancón an einigen Stellen über Metallstege. Wer eine Landschaft über ihre Wegführung wahrnimmt, findet hier klar benannte Übergänge zwischen Straße, Weg und Schlucht.

Wanderwege zu Quellen und Höhle

Der örtliche Wanderweg zur Cueva de la Obriga beginnt in El Vallecillo, führt in Richtung der Ojos del Cabriel, erreicht den Aussichtspunkt über den Ojos und führt zu den Quellen hinab. Die Reihenfolge der Wegziele legt den Schwerpunkt auf eine Landschaft, in der Höhle, Aussichtspunkt und Quelle als konkrete Orientierungspunkte auftreten. Für eine Wanderung mit Natur- und Höhlenbezug bietet der Weg eine nachvollziehbare Folge von Ortsbeginn, Aussichtspunkt und Quellenbereich.

Die Wasserlandschaft des Cabriel

Nach 1,4 km erreicht der GR 10.1 die Ojos del Cabriel in El Vallecillo, die Quelle des Flusses Cabriel: Als kräftige Quelle speisen sie den Fluss und erhöhen seinen Abfluss. Das Cabriel-Tal ist als Biosphärenreservat ausgewiesen. Der Quellpunkt des Cabriel gibt der Naturbetrachtung einen klaren thematischen Fokus, während der ausgewiesene Schutzstatus den Landschaftsraum als eigenständiges Naturthema kennzeichnet.

Der Wasserfall am Molino de San Pedro hat eine Fallhöhe von 5 oder 6 Metern. Früher wurde der Wasserfall am Molino de San Pedro genutzt, um den danebenliegenden Mühlstein anzutreiben. Die Kaskade neben den Ojos del Cabriel liegt neben den Ruinen einer alten Schmiede aus dem 16. Jahrhundert.

San Pedro: Mühlen, Sägewerk und Schmiede

Am Molino de San Pedro befanden sich zunächst eine Getreidemühle und ein Sägewerk im Besitz der Familie Cavero. Am Standort San Pedro wurde 1526 eine Schmiede gegründet. Die historische Schmiede von Val de San Pedro in El Vallecillo richtete Geschäfte und Herbergen ein, um die Arbeitskräfte zu versorgen. Das Sägewerk von San Pedro in El Vallecillo exportierte verarbeitete Holzprodukte wie Stühle und Holzabschnitte in das damalige "Reich". San Pedro trägt mehrere historische Spuren handwerklicher und wirtschaftlicher Nutzung.

Kirche, Kapelle und Wehrturm

Die heutige Iglesia de la Santísima Trinidad in El Vallecillo war im Jahr 1781 bereits erbaut. Das Gotteshaus ist ein einschiffiges Gebäude mit Tonnengewölben und Lunetten. Die Ermita de San Pedro ist ein kleiner Tempel mit einem Holzdach und seit 1564 belegt. Der Torre Cavero ist ein alter Wehrturm, der wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Bauwerke setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Kirche steht der einschiffige Innenraum mit Gewölben und Lunetten im Vordergrund, bei der Ermita die schlichte Form mit Holzdach und beim Torre Cavero die Wehrfunktion.

Cueva de la Obriga und frühe Spuren

Der Eingang der Cueva de la Obriga liegt neben dem Weg; die Höhle zählt zu den bedeutendsten Höhlen der Provinz Teruel. Die antike menschliche Präsenz im Gebiet von El Vallecillo ist durch Überreste in der Cueva Lóbrega, die heute als Ubriga bekannt ist, belegt.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Weitere Ziele sind Alobras, Alfambra, Valdealgorfa, Albentosa, Tornos, Albarracín, Torres de Albarracín und Monreal Del Campo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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