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Linares de Mora zwischen Ortsgeschichte und Wanderwegen

Unterkünfte in Linares De Mora

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File:Cartells turístics de Linares de Mora 2.jpg File:Cartells turístics de Linares de Mora 2.jpg Foto: Pitxiquin via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Linares de Mora zeigt seinen Charakter dort, wo historisches Ortsbild, überlieferte Feste und Wege durch die Umgebung zusammenkommen. Das Ortsensemble ist als historisch-künstlerisches Ensemble und als Bien de Interés Cultural anerkannt. Damit steht nicht nur ein einzelnes Bauwerk im Mittelpunkt, sondern der Ort als gewachsene Einheit. Beim Rundgang durch das historische Zentrum gelten die Iglesia de la Inmaculada und ihr Glockenturm als besondere Stationen. Auch die Burg gehört zur Ortsgeschichte: Ihre heutige Konstruktion stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Historisches Zentrum und lebendige Tradition

Mit Linares de Mora ist außerdem der traditionelle Tanz Jota de Santa Ana verbunden. Er wird jedes Jahr am 25. Juli, dem Festtag des heiligen Jakobus, von der örtlichen Jota-Gruppe und der Musikkapelle des Ortes aufgeführt. Der Termin verknüpft den Besuch des Ortes mit einem klar bestimmten Festtag und bewahrt einen kulturellen Bezug, der unmittelbar in Linares de Mora verankert ist.

Wanderwege mit festen Orientierungspunkten

Wer Linares de Mora auf Wegen erkunden möchte, trifft auf den als Sendero Turístico de Aragón ausgewiesenen Rundwanderweg PR-TE 29. Er erreicht Linares de Mora, führt anschließend zum Pino El Escobón und weiter nach El Molinete. Die Abfolge der genannten Punkte macht den Weg auch für die Orientierung auf der Karte interessant: Der Ort liegt dabei nicht nur am Weg, sondern ist ein ausdrücklich benannter Abschnitt der Route.

Eine weitere Möglichkeit bietet der lineare Uferweg von der Ermita del Loreto über die Cueva Mona bis zur Fuente del Bartolo. Er ist drei Kilometer lang, gerechnet für Hin- und Rückweg. Vor der Abzweigung zur Höhle führt der Weg über eine alte eiserne Brücke. An der Fuente del Bartolo befindet sich ein kleiner eingezäunter Picknickbereich mit Tischen und Stühlen. So verbindet dieser Weg mehrere klar benannte Punkte mit einer kurzen Strecke entlang des Ufers und einem festen Rastplatz am Ziel.

Cueva Mona und Via ferrata

Die Cueva Mona ist auch mit einer Via ferrata verbunden. Sie hat den Schwierigkeitsgrad K2, ist 87 Meter lang, umfasst vier Abschnitte und überwindet 40 Höhenmeter. Zu ihren Elementen gehören eine etwa 15 Meter lange tibetische Brücke sowie die Möglichkeit, durch die Höhle an einem 15 Meter langen frei hängenden Seil abzuseilen. Zusammen mit dem Uferweg entsteht damit ein besonderer Ortsbezug zwischen Weg, Höhle und einer klar beschriebenen sportlichen Anlage, ohne dass die einzelnen Erfahrungen dasselbe sind.

La Rogativa

Zum Jahreslauf von Linares de Mora gehört La Rogativa, eine am zweiten Montag im Mai stattfindende Wallfahrt. Bei ihr gehen die Einwohner von Linares de Mora zum Heiligtum der Virgen de la Vega in Alcalá de la Selva. Neben dem Termin im Juli verweist damit auch der Mai auf eine überlieferte Verbindung zwischen dem Ort und seiner Umgebung.

Weitere Orte im gleichen übergeordneten Zusammenhang sind Beceite, San Blas, Olba, Gargallo, Villarquemado, Utrillas, Tornos und Castralvo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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