Molinos zwischen Kristallhöhlen, Wasserfällen und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Molinos
File:Molinos de Polvorín, Villafeliche, Zaragoza, España, 2014-01-08, DD 13.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur zwischen Wasser und Fels
Molinos verbindet Naturziele mit einem Ortskern, dessen Bauwerke und Plätze eigene Anlaufpunkte bilden. Im Ortsgebiet stürzt der Salto de San Nicolás im Barranco de las Fuentes als 30 Meter hoher Wasserfall hinab. Am Río Guadalopillo ist der Pozo del Salto für seine natürliche Schönheit, die gut erhaltene Ufervegetation und die Uferformationen bekannt. Die Grutas de Cristal liegen im Gemeindegebiet von Molinos und bilden einen Karstkomplex mit zwei Höhlenräumen: Sala de los Cristales und Sala Marina. Damit stehen in Molinos ein Wasserfall, ein Flussziel und unterirdische Landschaftsräume als unterschiedliche Naturmotive nebeneinander.
Die Grutas de Cristal wurden zum Naturdenkmal erklärt und sind vom Ort aus über einen gut ausgeschilderten Zugang erreichbar. Im Zusammenhang mit den Höhlen gehört auch der Fund des Kieferknochens des „hombre de Molinos“ zur Ortsgeschichte. Er gilt als ältester Hominide Aragoniens und ist mehr als 25.000 Jahre alt. Für weitere Informationen und den Ticketverkauf zu den Grutas de Cristal verweist die Oficina de Turismo de Molinos auf www.grutasdecristal.com.
Ortskern mit Bauwerken und Plätzen
Im monumentalen Ortskern von Molinos liegen zwei unmittelbar benachbarte Plätze. Einer davon ist die Plaza Mayor; an einem Großteil ihres Umfangs besitzt sie Arkaden. Die Iglesia de Nuestra Señora de las Nieves stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Torre-Campanario ist auch als Torre del Reloj bekannt. In der Sala de Eleuterio Blasco Ferrer zeigt eine Sammlung Werke des Bildhauers, nach dem sie benannt ist. So treffen am Ortskern Platzräume, sakrale Architektur, ein markanter Turm und die nach Eleuterio Blasco Ferrer benannte Sammlung aufeinander.
Wandern auf mehreren Routen
Die PR-TE 91 verbindet Ejulve und Molinos durch den Barranco de Santa Lucía. An dessen Oberlauf liegt die enge Schlucht Caleja del Huergo. Die Verbindung ist als 13,3 Kilometer lange Streckenwanderung mit einer angegebenen Dauer von 3 Stunden und 50 Minuten ausgewiesen. Die vierte Etappe des GR 8.1 führt von Molinos in Richtung Ejulve. Die PR-TE 91 ist damit eine längere Streckenwanderung, während der separate Weg zum Pozo del Salto mit 1,5 Kilometern deutlich kürzer ausgewiesen ist.
Auch die PR-TE 55 Molinos-Berge beginnt mit ihrem ersten Abschnitt in Molinos. Die Route wird gemeinsam von Wanderern und Radfahrern genutzt. Für den Radsport führt die R07 Centro BTT: Ruta del Agua bei Kilometer 15 hinunter nach Molinos; dort ist der Barranco de San Nicolás zu sehen. In und um Molinos finden sich damit kurze Wege zu einem Naturziel, eine längere Verbindung durch eine Schlucht, eine Etappe in Richtung Ejulve sowie eine ausgeschilderte Route für Wanderer und Radfahrer.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Burbáguena, El Vallecillo, Alcalá De La Selva, Alfambra, Orihuela Del Tremedal, Alba, Sarrión und Arens De Lledó.
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