Alcalá de la Selva: Mittelalterliches Ortsbild und Wanderwege
Unterkünfte in Alcalá De La Selva
File:Bóveda de la Iglesia de San Simón y San Judas de Alcalá de la Selva (Teruel).jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Source, CC BY-SA 4.0
Alcalá de la Selva verbindet ein mittelalterlich geprägtes Ortsbild mit Wegen und Bauwerken, die unterschiedliche Seiten des Ortes zeigen. Gestaffelte, über dem Tal liegende Herrenhäuser prägen die bauliche Struktur. Zwischen Burg, Kirchen und Aufstiegen entsteht so ein Reiseziel, in dem sich Landschaftsbeobachtung und Kulturgeschichte eng miteinander verbinden.
Bauwerke mit eigenem Charakter
Eine besondere Stellung nimmt das Humilladero ein. Es gilt in Alcalá de la Selva als nahezu einzigartig; vergleichbare Bauwerke sind auf der Iberischen Halbinsel sehr selten. Errichtet wurde es 1628 von Miguel Palomar. Wer Bauformen nicht nur nach ihrem Stil, sondern auch nach ihrer zeitlichen Einordnung betrachtet, findet hier einen klar benannten historischen Bezugspunkt.
Auch die Burg gehört zur Geschichte von Alcalá de la Selva. Sie entstand ursprünglich als muslimische Festung. Einen anderen architektonischen Akzent setzt das Santuario Virgen de la Vega: Der Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist barock und wurde 1751 vom Baumeister Juan Escuder errichtet. Die Gewölbe des Santuario Virgen de la Vega sind mit Wandmalereien versehen. Burg, Humilladero und Heiligtum stehen damit für verschiedene historische Ebenen des Ortes.
Eine Kirche in Alcalá de la Selva besitzt drei Schiffe mit Sternrippengewölben. Der Dance de Alcalá de la Selva aus Teruel wurde am 23. April 2017, dem Tag von Aragón, vor dem Saal der Krone im Gebäude Pignatelli aufgeführt. Sakrale Bauformen und dieses regionale Tanzereignis setzen unterschiedliche Akzente für die Beschäftigung mit dem Ort und seinem kulturellen Umfeld.
Aufstiege und Routen rund um Alcalá de la Selva
Der Calvario gilt als einfacher Aufstieg und als nicht besonders anstrengend. Eine weitere einfache, für Familien geeignete Route bei Alcalá de la Selva führt am Fluss entlang und quert ihn über einen Steindurchgang. Gerade der Wechsel zwischen einem geradlinigen Aufstieg und einer Route am Wasser eröffnet verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft in ruhigem Tempo zu beobachten.
Für lokale Wander- und BTT-Routen stehen herunterladbare Pläne und GPS-Tracks zur Verfügung. Zugleich sind die lokalen Wander- und BTT-Routen vor Ort nicht markiert. Für die Etappenplanung ist dieser Unterschied wichtig: Digitale Unterlagen und GPS-Daten gehören zur Vorbereitung, während die fehlende Markierung vor Ort bei der Orientierung berücksichtigt werden muss. Wer eine längere Unternehmung einplant, findet mit dem PR-TE 29 Sierra de Gúdar einen deutlich anders angelegten Weg. Er ist von der Regierung Aragoniens als touristischer Wanderweg Aragoniens katalogisiert und führt als mehrtägige Rundwanderung um die Sierra de Gúdar.
Weitere Orte in der Umgebung
Für die weitere Reiseplanung können Sie auch Olba, Molinos, Tronchón, Aguatón, Arcos De Las Salinas, Báguena, Aguaviva und Moscardón näher ansehen.
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