Ibieca: Sakralbauten, Wege und ländliche Prägung

Ibieca zwischen Ortskern und Landschaft

Die Ortsstruktur von Ibieca verläuft rund um den Hauptplatz und die Pfarrkirche San Clemente. Ibieca liegt in einer von Getreideanbau, Olivenbäumen und Weizen geprägten Landschaft. Für die Orientierung im Ort bilden der Hauptplatz und die Pfarrkirche den benannten Mittelpunkt, während die landwirtschaftliche Prägung den räumlichen Charakter von Ibieca bestimmt.

San Clemente und San Miguel de Foces

Die Pfarrkirche San Clemente ist ein Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts mit späteren barocken Anbauten aus dem 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche San Clemente hat einen rechteckigen Grundriss, ein einschiffiges Langhaus, Seitenkapellen, einen polygonalen Chorabschluss und einen aus der Nordwand vorspringenden Glockenturm. Die unterschiedlichen Bauphasen und die gegliederte Anlage machen San Clemente zu einem konkreten architektonischen Bezugspunkt im Ort.

Die Kirche San Miguel de Foces wurde 1249 als Familienpantheon der Familie Foces errichtet. Die Kirche San Miguel de Foces wurde 1916 zum Nationaldenkmal erklärt; ihre Einstufung als Kulturgut von besonderem Interesse wurde durch eine aragonesische Anordnung vervollständigt, die 2004 veröffentlicht wurde. Damit stehen an San Miguel de Foces sowohl die mittelalterliche Entstehung als auch die späteren denkmalrechtlichen Stationen im Mittelpunkt.

Die Kirche San Miguel de Foces liegt etwa zwei Kilometer von Ibieca entfernt und ist der einzige erhaltene Teil des von der Familie Foces gegründeten Klosters. San Miguel de Foces bewahrt vier Arcosolien mit zugehörigen, paarweise angeordneten Sarkophagen, die mit Fresken im Stil der linearen Gotik aus dem Jahr 1302 verziert sind. Die historische Bedeutung des Ortes zeigt sich damit nicht nur in seiner Gründung, sondern auch in den erhaltenen Grab- und Freskenensembles.

Wege zu Peña Mora

Im Ortskern von Ibieca ist die Richtung zum Weg zur Kirche San Miguel de Foces ausgeschildert. Der kommunale Weg nach Peña Mora beginnt an der Eremitage San Miguel de Foces. Zunächst folgt man einer rechten Piste, anschließend etwa 700 Meter und danach weitere etwa 300 Meter auf einer links abbiegenden Piste. Die Entfernungsangaben bleiben dabei ausdrücklich ungefähr und beschreiben die Abfolge der beiden Pistenabschnitte.

Peña Mora ist eine in Sandstein ausgehauene künstliche Höhle mit einem kleinen Eingang, der in einen langen horizontalen Gang führt. Peña Mora ist außerdem mit Fruchtbarkeitsriten verbunden, bei denen verheiratete Frauen auf eine Schwangerschaft hofften. Die Höhle verbindet dadurch ihre besondere Form mit einer überlieferten rituellen Bedeutung.

Wallfahrt, Fest und Routenverlauf

Die erste Wallfahrt zu San Miguel de Foces findet am 15. Mai oder am nächstgelegenen Sonntag statt; dabei tragen die Bewohner von Ibieca die Virgen de Foces von Foces zur Pfarrkirche von Ibieca. Das Hauptfest von Ibieca ist San Clemente gewidmet und wird traditionell am 23. November begangen, heute jedoch während der Karwoche gefeiert. Beide Termine gehören zu den ausdrücklich genannten religiösen Traditionen des Ortes.

Ibieca ist Teil des Camino Natural de la Hoya de Huesca. Von Ibieca führt die Route zur Eremitage San Miguel de Foces; an der Eremitage San Miguel de Foces biegt der Weg nach Osten ab und führt weiter nach Sieso de Huesca und Casbas de Huesca. So sind Ibieca, die Eremitage und die beiden weiteren Orte in einem konkret beschriebenen Routenverlauf miteinander verknüpft.

Weitere Orte

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Castilsabás, Aísa, Sallent De Gállego, Fanlo, Ligüerre De Ara, Satué, Banastón, Peñalba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

Unterkünfte in Ibieca vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter