Satué: Romanik, Felslandschaft und Wege durch das Serrablo

File:Church of San Andrés de Satué 022017.jpg File:Church of San Andrés de Satué 022017.jpg Foto: DonCamillo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Romanik und Landschaft in Satué

Satué verbindet in besonderer Weise romanische Baukunst mit einer markanten Felslandschaft. Im kulturellen Mittelpunkt steht die Iglesia de San Andrés de Satué: Sie ist als Bien de Interés Cultural (BIC) in der Kategorie Monument geschützt. Sie gehört zur Gruppe Iglesias del Serrablo. Die Pfarrkirche von Satué ist ein hochromanischer Bau des 11. Jahrhunderts der Serrablés-Gruppe mit einem einzigen Schiff, einem kurzen Presbyterium und einer daran anschließenden halbrunden Apsis.

Die Iglesia de San Andrés

Zur Geschichte des Kirchenbaus gehört auch seine Rekonstruktion. Die Asociación de Amigos de Serrablo und der Priester Jesús Auricinea rekonstruierten die Nord- und Westmauern sowie einen Teil der Südmauer einschließlich der Fenster der Iglesia de San Andrés de Satué.

Felsmassive, Gipfel und Ortsdetails

Satué liegt in unmittelbarer Nähe des steilen Barranco de las Gargantas, eines Nebenflusses des Gállego, und ist von großen Felsmassiven umgeben. Im weiteren regionalen Umfeld von Satué befinden sich Oturia, Güe und Punta de la Selva, jeweils Gipfel, sowie San Antón, ein Berg. Die Landschaft erhält dadurch einen deutlich gegliederten Rahmen aus Schlucht, Fels und Bergzielen, ohne dass die einzelnen Erhebungen zu einem gemeinsamen Gebirgszug zusammengefasst werden müssen.

Auch im näheren Ortsumfeld finden sich konkrete Orientierungspunkte. Das Waschhaus von Satué befindet sich nahe der Plaza. In der Nähe von Satué liegt außerdem ein Ensemble aus Quelle, Viehtränke und Waschhaus mit Feuerstelle und Waschbrettern.

Routen mit Bezug zu Satué

Die Serrablo-Besichtigungsroute führt auf der Straße weiter nach Norden bis zur Abzweigung nach Satué. Für Wanderungen ist die Strecke vom Santuario de Santa Orosia nach Satué mit dem Weg PR-HU4 verbunden und führt auf einem stetig abfallenden Weg nach Satué. Eine weitere Möglichkeit ist die Rundwanderung Las Margas–Satué: Sie führt nach Satué und verläuft anschließend an der Kirche von Satué vorbei in Richtung der Ermita de Santa Orosia. Die beiden Wanderungen setzen dabei an unterschiedlichen Ausgangspunkten an: einmal am Santuario de Santa Orosia, einmal bei Las Margas. So lassen sich bei der Planung sowohl eine straßenbezogene Route als auch zwei unterschiedliche Wanderverläufe mit Satué als Ziel oder Durchgangspunkt berücksichtigen.

Kulturziele im weiteren Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Satué befindet sich das Museo Diocesano de Jaca - Arte Románico, ein Museum. Ebenfalls dort liegen Fuerte Rapitán und Ciudadela, jeweils ein Monument, sowie das Monasterio de San Juan de Matidero, ein Kloster. Für den kulturellen Jahresbezug ist La Natividad mit Satué und dem 8. September als Festtag verbunden.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Camporrélls, Oncins, Bielsa, Ceresa, Botaya, Quicena, Bentué de Rasal und Fago.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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