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Sant Mateu: Gotik, Fossilien und Wege durch den Racó del Frare

Unterkünfte in Sant Mateu

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Naturraum und Wanderwege

Sant Mateu ist ein Ort, an dem Naturraum, Baugeschichte und Erdgeschichte an konkreten Schauplätzen zusammenkommen. Der Paraje Natural Municipal Racó del Frare nimmt einen Teil des Gemeindegebiets von Sant Mateu ein und bildet damit einen wichtigen Landschaftsbezug des Ortes.

Der Naturraum weist eine tafelförmige geologische Struktur mit charakteristischen horizontal angeordneten Tafelbergen auf. Ebenso prägt ihn ein hoher ökologischer Wert durch seine Tier- und Pflanzenwelt. Die ungewöhnliche Form der Landschaft und ihre Naturausstattung geben dem Gebiet einen eigenen, klar erkennbaren Charakter.

File:Fuente de la Virgen (Sant Mateu, Castellón, España).jpg File:Fuente de la Virgen (Sant Mateu, Castellón, España).jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Im Paraje Natural Municipal Racó del Frare ist öffentliches Wandern auf dem PRV-214 und seinen Varianten möglich. Die Wege verlaufen durch die Schluchten Ratlla, La Rambleta und Barranc del Salt. Damit führt die Wanderroute nicht nur durch den Naturraum, sondern benennt auch die unterschiedlichen Schluchten, die zu seinem Landschaftsbild gehören. Die drei Schluchten ergänzen den Wegverlauf um konkrete Landschaftsbezeichnungen innerhalb des Naturgebiets.

Der Rundweg PR-CV 201 beginnt auf dem alten Weg nach La Jana. Dessen Verlauf stimmte in römischer Zeit mit der Via Augusta überein. Unterwegs führt der Rundweg an den Ruinen des mittelalterlichen Wassermühlenstandorts Moli Vell vorbei. Hier treffen ein historischer Verkehrsweg und die Überreste eines früheren Mühlenstandorts in einem konkreten Routenverlauf aufeinander.

Gotik, Renaissance und mittelalterliche Baugeschichte

Das historische Ensemble von Sant Mateu umfasst Kirchen und zivile Gebäude aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Zum Ensemble gehören außerdem ein mittelalterlicher Ofen, Brunnen sowie Steinfassaden mit gotischen und Renaissance-Fenstern. Die Spanne vom 13. bis zum 16. Jahrhundert zeigt sich damit an unterschiedlichen Bauaufgaben und Gestaltungselementen. Kirchen, zivile Gebäude, Ofen, Brunnen und Steinfassaden gehören zu den konkret benannten Bestandteilen dieses Ensembles.

Die Iglesia Arciprestal de Sant Mateu ist ein bedeutendes Denkmal der valencianischen Gotik. 1931 wurde sie zum nationalen Kulturerbe erklärt. Ihre Einordnung in die valencianische Gotik und dieser formale Schutzstatus machen sie zu einem zentralen Bauwerk der Ortsgeschichte.

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Der Palacio del Marqués de Villores war im Mittelalter das Herrenhaus der Familie Comí. Im 16. Jahrhundert wurden seine Fassade und sein Eingangsbereich nach den architektonischen Leitvorstellungen der Renaissance umgestaltet. Vom Palacio del Marqués de Villores können die Fassade und das Erdgeschoss besichtigt werden.

Fossilien aus dem Maestrat

Die Colección Museográfica de Paleontología Juan Cano Forner ergänzt die Baugeschichte um einen Blick auf die Erdgeschichte. Ein großer Teil der dort ausgestellten Fossilien ist repräsentativ für den Maestrat. Die Sammlung verfügt über eine besonders eindrucksvolle Ammonitensammlung und zeigt Stücke aus allen geologischen Erdzeitaltern sowie aus den meisten stratigrafischen Einheiten. Die zeitliche Bandbreite reicht damit über alle geologischen Erdzeitalter, während die Sammlung zugleich die meisten stratigrafischen Einheiten berücksichtigt.

Weitere Ziele:Torreblanca, Peníscola, Ballestar, Vilafamés, Arañuel, Sant Joan de Moró, Benicassim, Tírig

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.

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