Torreblanca: Naturpark, Küste und Kulturerbe
Unterkünfte in Torreblanca
Die 21,75 Kilometer lange Rundroute „Rincones de Torreblanca“ führt durch die Ortskerne von Torreblanca und Torrenostra und verbindet sie mit dem Naturpark. Körperlich oder technisch besondere Schwierigkeiten weist sie nicht auf; überwiegend verläuft sie auf asphaltierten Wegen.
Weitere Informationen zu Torrenostra finden Sie hier.
Radrouten und Feuchtgebiet
Die lineare Route „A La Gola del Trenc“ beginnt am Bahnhof von Torreblanca, verläuft am Rand des Naturparks Prat entlang und setzt sich innerhalb des Parks bis zur Gola del Trenc fort. Dort bietet ein Observatorium einen guten Blick auf das Feuchtgebiet. Die Strecke ist 3,84 Kilometer lang, weist ebenfalls weder körperlich noch technisch besondere Schwierigkeiten auf und führt ungefähr zur Hälfte über asphaltierte Wege.
Unter dem Namen „Torreblanca en Bici“ sind mehr als 50 Kilometer ausgeschilderter Routen zusammengefasst. Sie können individuell, mit der Familie oder in der Gruppe befahren werden. Die Rundroute „Iniciación a la Montaña“ beginnt im Ortskern von Torreblanca und ist für alle Nutzer geeignet.
Natur und Strände
Der Naturpark Prat de Cabanes-Torreblanca ist das wichtigste Feuchtgebiet der Provinz Castellón und zählt zu den am wenigsten veränderten Feuchtgebieten der Valencianischen Gemeinschaft. Außerdem ist er in der Ramsar-Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgeführt.
Am breiten Stadtstrand Playa Torrenostra liegen zwei lange Wellenbrecher. Sie beruhigen das Wasser und machen den Strand dadurch zum Baden geeignet. Playa Norte ist ein langer Sand- und Kiesstrand mit sanft abfallendem Meeresboden aus feinem Sand ohne Unebenheiten. Playa de Torrenostra liegt in der näheren Umgebung von Torreblanca; Playa del Moro, Playa Romana und Playa del Cargador befinden sich in der Umgebung. Playa Sur ist ein geschützter Naturstrand im Zentrum des Naturparks.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Francisco in Torreblanca stammt aus dem 15. Jahrhundert, diente der Verteidigung und gehört zur morellanischen Gotik. Die Ermita del Calvario ist ein geschütztes Kulturerbe-Ensemble mit der ursprünglichen Festungskirche San Francisco, der Capilla del Santísimo Cristo del Calvario und einem ansteigenden Zickzackweg. Die Kreuzwegstationen bestehen aus Haustein und sind an sanft ansteigenden Zickzackwegen mit Zypressen angeordnet. Einige tragen Widmungen und Jahreszahlen aus den Jahren 1739 bis 1741.
Die Iglesia Parroquial de San Bartolomé hat drei Schiffe, vier Joche und Seitenkapellen. Ihre Kreuzungskuppel ist mit blau glasierten Ziegeln gedeckt; durch acht Fenster fällt direktes Licht. Im Inneren befinden sich unter anderem der „Salvador“ von Josep Ferrer, Szenen aus dem Leben des heiligen Bartholomäus von Joaquín Oliet sowie ein Gemälde von José Orient aus dem 17. Jahrhundert über den Überfall der Berberpiraten von 1397.
Auch im weiteren Umfeld ergänzen Kulturziele das Bild: Das Museum Luis Elvira Anticuario liegt in der Umgebung von Torreblanca. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich das Castillo de Oropesa, das Museo del Naipe und das Kloster Monasterio Budista de Castellón, Sakya Tashi Ling.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.
Weitere Reiseziele
Weitere Orte unter demselben Reiseziel: