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Tírig zwischen Trockensteinbauten und Felskunst

Unterkünfte in Tírig

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Trockenstein, Kirche und Malerei

Wer in Tírig nach Felskunst, traditionellen Bauformen und lokalen Festen Ausschau hält, kann den Ort über klar benannte Kulturthemen kennenlernen. Die Pfarrkirche Nostra Senyora del Pilar stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und besitzt an ihrem Glockenturm eine Sonnenuhr mit den Tierkreiszeichen. Auf dem Gemeindegebiet von Tírig sind mehr als 1.440 Trockensteinhütten inventarisiert und katalogisiert; sie gehören zur dortigen Kultur der Trockensteinbauten. Im Museu Puig Roda de Tírig können zahlreiche Werke des in Tírig geborenen Malers Gabriel Puig Roda besichtigt werden. Damit reicht die kulturelle Orientierung von einem sakralen Bauwerk über eine charakteristische Bauform bis zur Malerei eines mit Tírig verbundenen Künstlers.

File:Barraca de piedra en seco construida en 1913, paraje de Tirig, comarca Alt Maestrat, provincia Castellón, España.jpg File:Barraca de piedra en seco construida en 1913, paraje de Tirig, comarca Alt Maestrat, provincia Castellón, España.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Source, CC BY-SA 4.0

Felskunst in der Valltorta

Das Museu de la Valltorta ist das einzige Museum für Felskunst im valencianischen Gebiet. Das Museu de la Valltorta ist außerdem der Ausgangspunkt für geführte Besuche der Felsmalereigruppen im Kulturpark Valltorta-Gasulla. Das Museu de la Valltorta liegt in Pla de l’Om im Gemeindegebiet von Tírig, 500 Meter vom Barranc de la Valltorta entfernt. Von Valencia aus führt die Anfahrt zum Museu de la Valltorta über die A-7 und die CV-10 in Richtung Castellón; anschließend geht es über Cabanes–Sant Mateu bis zur Kreuzung mit der CV-131 Tírig–La Valltorta. Die Straßenfolge ist damit ebenso klar benannt wie der kulturelle Bezug des Museums.

Der Barranc de la Valltorta

Im Barranc de la Valltorta befinden sich fast 900 Figuren in 17 Gruppen von Felsüberhängen. Dargestellt sind vor allem Menschen, Tiere und Jagdszenen aus der präneolithischen Zeit. Die Felsmalereien im Barranc de la Valltorta wurden zum UNESCO-Welterbe erklärt. Für Sie entsteht dadurch ein genauer thematischer Zugang zu einer Landschaft, in der menschliche Darstellungen, Tiermotive und Jagdszenen die präneolithische Zeit sichtbar machen. Die Cova dels Cavalls kann im Rahmen eines als unkompliziert geltenden Besuchs besichtigt werden.

Wandern und besondere Landschaftserlebnisse

Die Ruta Pedra en Sec 1 ist als Wanderroute ausgewiesen. Wer neben den Museen und Felsmalereien auch eine ausgewiesene Route in den Blick nehmen möchte, findet mit diesem Weg einen eigenständigen Anknüpfungspunkt für die Reiseplanung. Eine jährlich stattfindende Laufveranstaltung führt durch die Valltorta und gilt als besonderes sportliches und landschaftliches Erlebnis. Die Valltorta erscheint dabei sowohl als Schauplatz prähistorischer Felsdarstellungen als auch als Strecke für eine wiederkehrende sportliche Veranstaltung.

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Feste und typische Teigwaren

Das Brauchtum von Tírig zeigt sich auch in den traditionellen Festen zu Ehren der Santa Bàrbara. Dazu gehören eine Wallfahrt, eine Messe zu Ehren der Schutzpatronin und die Verteilung von „panets“. Zum Fest Sant Antoni in Tírig gehören ein gemeinsames Frühstück, die Aufführung La Diablera, die Segnung der Tiere und die Verteilung von „coquetes“. Eine weitere lokale Besonderheit ist die „coqueta“, die als typische Teigware aus Tírig gilt und aus Öl, Aguardiente, Zucker und Mehl hergestellt wird. Die Feste und ihre einzelnen Bräuche geben der kulturellen Orientierung in Tírig unterschiedliche Namen und Formen.

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